Mittwochs im Kino - Loris S. Musumeci
«Ich möchte eine Frau, die mir wirklich gefällt.»
Die Familie Wolkenbruch lebt im jüdischen Viertel von Zürich. Und für Juden sind sie Juden! Die Männer sind komplett gekleidet, von der Kippa bis zum Tallit, von den Tsitsits bis zum Bart. Die Kleidung ist insgesamt schlicht, das weiße Hemd und der schwarze Anzug stehen im Vordergrund. Auch die Frauen haben ihre eigene Kleidung: Perücke oder Schleier, Bluse, Rock und Strumpfhosen. So erkennt man den jungen Mordechai, genannt Motti, wenn er zu seinen Wirtschaftsvorlesungen an der Universität geht. Dort trifft er auf eine nichtjüdische, erhabene und extrovertierte Frau, in die er sich verliebt. Ihr Name ist Laura. Sehr zum Missfallen seiner rundlichen und herrischen Mutter, die sich alle Mühe gibt, ihm Treffen mit netten Mädchen aus der Gemeinde zu organisieren.









