In einer Zeit polarisierter Debatten in den sozialen Netzwerken ziehen die „Café-philo“-Veranstaltungen in der Westschweiz ein immer größeres Publikum an. Was sagt diese Begeisterung über unsere Zeit aus? Als Vorsitzender des Vereins „Association Café-philo“ leite ich aus meiner Erfahrung drei Hypothesen ab.
Hinter den Aufforderungen, unsere Gesundheit zu erhalten, verbirgt sich die Illusion, dass sie ein Selbstzweck sei. Dieser Artikel vertritt die Ansicht, dass Gesundheit ein entscheidendes Instrument ist, das jedoch dem untergeordnet ist, was unserem Leben wirklich Sinn verleiht.
Robert Nozick schlägt eine originelle Interpretation des liberalen Programms vor: nicht eine Minimierung des Staates, sondern ein politischer Rahmen, der es jedem ermöglicht, seine eigene Vorstellung von einem guten Leben auszuprobieren.
Da der Liberalkonservatismus ein Erbe verankert, dessen Kern die individuelle Freiheit ist, kann er eher eine kohärente Synthese als einen schwachen Kompromiss bilden. Hier ist eine Skizze, die sich auf Burke, Scruton und Kolnai ebenso stützt wie auf Smith, Tocqueville und Hayek.
In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre mit, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat befasst er sich mit den «Essais» von Montagne, die auch heute noch wertvoll sind.
Liberale haben Formen unbegrenzter Macht, ob monarchisch, revolutionär oder demokratisch, immer misstrauisch beäugt. Diese Autoren waren die energischsten Befürworter einer strikten Begrenzung der Macht, unabhängig davon, wer sie innehat oder wie sie organisiert ist.
Die musikalische Improvisation ist eine schöne Metapher für den freien Ausdruck: eine Kunst, sich an andere zu wenden, Klarheit zu suchen und eine zerbrechliche Harmonie zu weben, in der jede Stimme vorbereitet, aber mutig ist.
Bestimmte Naturräume sind aufgrund menschlicher Aktivitäten einem zunehmenden Druck ausgesetzt. Sollte der Zugang zu diesen Gebieten für den Einzelnen gänzlich verboten werden? Zwei Redakteure von Regard Libre diskutieren darüber.
Seine Reportagen und sein Exil führten ihn in alle Ecken Europas, um die Umwälzungen seiner Zeit zu dokumentieren. Der Sevillaner Manuel Chaves Nogales wird heute als der beste spanische Journalist des 20.