Technologische Innovationen gestalten den Arbeitsmarkt neu und schwächen bestimmte Berufswege. Sollte eine neue Versicherung geschaffen werden, um die ständige Anpassung der Kompetenzen zu finanzieren?
Der Genfer Grosse Rat unterstützte im letzten Herbst eine Motion, die das Rauchen auf Terrassen während der Essenszeiten verbietet. Eine weitere absurde Maßnahme in einem Kanton, der die öffentliche Gesundheit mit der Bevormundung von Individuen verwechselt.
In der Schweiz gibt es für Regierungsmitglieder keine Amtszeitbeschränkung. Sollte eine Höchstdauer von zwei Legislaturperioden eingeführt werden? Zwei gewählte Vertreter diskutieren diese Frage vor dem Hintergrund der Rivalität zwischen Le Centre und der FDP um einen Sitz.
Im Schatten des Trumpismus gewinnt ein ideologischer Nebel aus Ablehnung der Demokratie und Faszination für die Technologie an Sichtbarkeit. In Die dunklen Lichter entschlüsselt der Politologe Arnaud Miranda diese noch unklare, aber bereits einflussreiche Neoreaktion.
In einer Zeit, in der die politischen Trennlinien in Grossbritannien und Europa neu konfiguriert werden, äussert sich der Thatcher-Denker Mark Littlewood zur Zukunft der Rechten und zur Stellung des Liberalkonservatismus in Großbritannien und im Westen.
Die Intensivierung des Handels nach 1989 hat die Vorstellung von einer Welt genährt, die von Kooperation bestimmt wird. Heute erschüttern geopolitische Rivalitäten diesen Glauben und gestalten die Wirtschaftsbeziehungen neu.
Der eine enthüllt, wie Gesellschaften sich durch die Benennung von Schuldigen zusammenschliessen. Der andere will der Gewalt durch Macht ohne Gegengewicht ein Ende setzen. Alles scheint zwischen ihnen zu stehen, doch ihre Ideen bilden ein intellektuelles Fundament für die Volksauffassung von Donald Trump und J.D. Vance.
Etienne-Alexandre Beauregard plädiert in «Anti-civilisation» für einen Konservatismus des Gemeinwohls. Nation, gemeinsame Kultur und der «gewöhnliche Mensch» sind nach Ansicht des 25-jährigen Essayisten aus Quebec die vergessenen Voraussetzungen der liberalen Demokratie.
Aktivisten und Figuren der radikalen Linken marschieren im Namen des Antiimperialismus in Kuba auf, verschließen aber die Augen vor der Realität einer Diktatur, in der es über 1200 politische Gefangene gibt.