Mit «Uvaspina» packt Monica Acito die Literatur mit den Händen voller heiligem Feuer der verblendeten Mythen und liefert einen fulminanten Roman, in dem Neapel zum Schauplatz fleischlicher Gewalt wird, die von einer rauen und rachsüchtigen Sprache getragen wird.
In jedem literarischen Herbst werden die Preise zu einem unumgänglichen Bezugspunkt für die Leser. Aber sind diese Auszeichnungen wirklich eine Garantie für Qualität?
In Paris, wo wir ihn lange in dem Viertel seiner Kindheit trafen, liest der Romantikspezialist und Literaturhistoriker Alain Vaillant in zwei Jahrhunderten westlicher Kultur den Aufstieg und dann den Niedergang einer auf das Individuum konzentrierten Zivilisation.
In «La Montre d'Hitler» vermischen Yves Azéroual und Christophe Barbier einen Thriller mit einer Reflexion über die Weitergabe, die sich um eine Uhr dreht, die dem Führer gehörte, um zu ergründen, wie eine Epoche die Lebenden verfolgt.
Jeden Monat nimmt unsere Literaturkritikerin ein Werk unter das Kaleidoskop, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Dabei kann es vorkommen, dass sich Geniestreiche als Glassplitter erweisen.
Pierre-Nicolas Marquès streift durch die Straßen, um Unbekannten Sätze zu schenken, die reparieren, und sät Poesie in der digitalen Welt. Der Künstler 2.0 spricht über sein Schaffen und seinen Weg zur Musik mit «Amour flingué».
Jeden Monat nimmt unsere Literaturkritikerin ein Werk unter das Kaleidoskop, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Dabei kann es vorkommen, dass sich Geniestreiche als Glassplitter erweisen.
In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre mit, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat befasst er sich mit dem Thema Desinformation anhand des Romans «Le Comte Morin, député» von Anatole France.
Jean-Claude Kaufmann, Samuel Fitoussi, Mourad Winter und das Duo Peggy Sastre und Leonardo Orlando haben Werke verfasst, die in diesem Jahr erschienen oder neu aufgelegt wurden und die das Team von «Regard Libre» nicht unberührt ließen.