«American Nightmare 4: Die Ursprünge»
Mittwochs im Kino - Marina De Toro
Seit 2013 überrascht James De Monaco mit seiner Saga American Nightmare das aus einer jährlichen Säuberungsaktion besteht, die die Kriminalität und die Arbeitslosenquote in den USA regulieren soll. Während einer Nacht im Jahr haben die US-Bürger das Recht, alle Verbrechen zu begehen und all ihre Negativität auszudrücken. Nach Ablauf der zwölf Stunden werden die während der Säuberung begangenen Verbrechen nicht mehr verfolgt und das Leben geht wieder seinen normalen Gang. In seinem vierten Film zeigt uns der Regisseur Gerard McMurray den Ursprung dieser mörderischen Tradition, die in einer Stadt auf einer abgelegenen Insel in den USA stattfand.
Der Film zu viel
Die «Neuen Gründerväter» sind an die Spitze der USA gelangt und beschließen, ein experimentelles Projekt zur Senkung der Kriminalitätsrate einzuführen. Das neue Konzept stammt von der Soziologin Dr. May Updale und ihre Ideen fanden schnell das Interesse der neuen Regierung der Vereinigten Staaten. Das einzige Problem ist, dass Dr. Updale und die Regierung unterschiedliche Ansichten zu diesem Experiment haben. Für die Soziologin ist es lediglich ein psychosozialer Test, während die Politiker einen wirtschaftlichen Nutzen für das Land sehen.
Diese Meinungsverschiedenheit wird im Film sehr ungeschickt dargestellt, und alles wird extrem vorhersehbar. Es entsteht keine Spannung, da die Antagonisten, die «Neuen Gründerväter», den Zuschauern nichts verheimlichen und ihre Absichten bezüglich der Säuberung sehr ungeschickt zum Ausdruck bringen. Dieser vierte Film trägt daher nichts Neues zur Geschichte bei, die seit den ersten Filmen erzählt wird. American Nightmare.
An die Vereinigten Staaten gerichtete Mitteilungen
Même si le concept de la Purge est extrême, voire absurde pour le commun des mortels, il faut tout de même affirmer qu’il est proprement une critique de nos sociétés occidentales et en particulier celle des Etats-Unis. On perçoit clairement la persistance des clivages entre les différentes communautés et notamment la présence encore constante d’un racisme contres les Afro-Américains et les Latinos. Ce sentiment d’un pays en plein chamboulement et d’une hostilité en croissance dénote très clairement de l’attitude controversée de Trump depuis son élection en 2017.
Malgré la pauvreté scénaristique du film et le jeu passablement mauvais des acteurs, la Purge sonne comme un avertissement d’une limite à ne jamais franchir. Finalement, American Nightmare 4 montre à quel point l’imagination des Hommes peut dépasser la morale et que, même si notre monde a déjà connu nombre d’horreurs, les idées destructrices ne s’épuisent jamais.
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Bildnachweis: © Universal Pictures Int. Switzerland GmbH
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