«Chico & Rita»: Sozialkritische Darstellung eines zerbrochenen Traums

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geschrieben von Alice Bruxelle · 10. Juni 2021 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 74 - Alice Bruxelle

Dossier «Die Figur des Musikers im Film».»

Sind Zeichentrickfilme nur etwas für Kinder? Wenn Sie diese Frage bejahen, haben Sie wahrscheinlich noch nicht Chico & Rita (2011) gesehen, einen spanisch-britischen Zeichentrickfilm unter der Regie von Fernando Trueba und Javier Mariscal. Der Film erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe vor dem Hintergrund des afro-kubanischen Jazz und zeichnet das Leben zweier Musiker, deren Träume durch gesellschaftliche Herausforderungen, die weitaus mächtiger sind als sie selbst, zerstört werden. Die beiden Regisseure greifen die Themen Identitätsverlust und Rassismus auf und verleihen dem Zeichentrickfilm eine Tiefe, die traditionellen Filmen in nichts nachsteht.

Par les traits clairs et spontanés du graphiste Javier Mariscal, une musique bebop – courant décisif du jazz qui s’affranchit des codes du swing pour plus de liberté et d’improvisation – qui a

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