François Schaller lehnt die Idee einer Annäherung der Schweiz an die Europäische Union angesichts der US-Zölle ab. Der Leitartikler ist der Ansicht, dass die 2024 unterzeichneten Abkommen nicht in den Bereich des Handels, sondern der Unterordnung fallen und die politisch-wirtschaftliche Autonomie der Eidgenossenschaft bedrohen.
François Schaller, ehemaliger Chefredakteur von L'Agefi und PME Magazine sowie Vorstandsmitglied von Autonomiesuisse, gehört zu den wichtigsten Kritikern der institutionellen Annäherung zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) in der Romandie. Seiner Meinung nach sind die Abkommen, über die das Volk in den nächsten Jahren abstimmen wird, keine Handelsabkommen. Sie würden die Schweiz unter die rechtliche Vormundschaft der EU stellen, ohne ihre Exporte zu erhöhen. Der Journalist, der sich selbst als «pragmatischen Liberalen» bezeichnet, verteidigt einen anderen Weg: den eines gesicherten Multilateralismus.
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