Christophe: «Ich mache Klangforschung».»
Christophe, dans sa loge du Théâtre de Beausobre, à Morges: «Je vis dans l’instant depuis que j’ai quinze ans». Photo: Indra Crittin pour Le Regard Libre
Christophe, eine Legende der französischen Varietät, definierte sich vor allem als Klangforscher. Nach einem Piano-Voice-Konzert im Théâtre de Beausobre im vergangenen November gibt er uns ein langes Interview, das sich als sein letztes in der Schweiz vor seinem Tod im März erweisen wird.
Les Mots bleus, Aline, Les Paradis perdus - Meisterwerke, die die letzten fünfzig Jahre für immer geprägt haben und auch die nächsten noch prägen werden. Doch ihr Interpret Christophe gab sich nicht mit seinen alten Erfolgen zufrieden. Da der ewige Dandy sich musikalisch immer wieder erneuern möchte, dabei aber seinen Kleidungsstil beibehalten will, nimmt er einen experimentellen Ansatz an. 2015 legte er mit Les Vestiges du chaos ein großartiges Album vor, das Nuggets wie Drone, Océan d'amour, Lou oder Dangereuse enthielt. Es ist unmöglich, nicht um ein Gespräch mit diesem totalen Künstler zu bitten, wenn er am 6. Juni in Morges auftritt.
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