Wenn das Schweizer Volk – zweimal – die Frage der Höhe der Rundfunkgebühren zumindest für eine gewisse Zeit entschieden hat, muss die Diskussion über das Angebot, das durch diese Zwangsabgabe bereitgestellt wird, weitergehen. Dasselbe gilt für Frankreich.
Zwischen Familienerbe und entscheidenden Innovationen zeichnet Véronique Besson-Rouvinez den Aufstieg ihres Weinguts nach und setzt sich für einen freieren Weinbau ein. Angesichts der ausländischen Konkurrenz und der regulatorischen Zwänge ruft sie dazu auf, die Energien freizusetzen.
Da der Liberalkonservatismus ein Erbe verankert, dessen Kern die individuelle Freiheit ist, kann er eher eine kohärente Synthese als einen schwachen Kompromiss bilden. Hier ist eine Skizze, die sich auf Burke, Scruton und Kolnai ebenso stützt wie auf Smith, Tocqueville und Hayek.
Der Gründer von QoQa eröffnet unsere Reihe von Wirtschaftsgesprächen, die sich mit der Zukunft des Landes beschäftigen. Er beschreibt die Schlüssel seines Modells sowie die Belastung durch die Bürokratie und plädiert für eine stärkere Unterstützung von Unternehmern angesichts der ausländischen Konkurrenz.
Etienne-Alexandre Beauregard plädiert in «Anti-civilisation» für einen Konservatismus des Gemeinwohls. Nation, gemeinsame Kultur und der «gewöhnliche Mensch» sind nach Ansicht des 25-jährigen Essayisten aus Quebec die vergessenen Voraussetzungen der liberalen Demokratie.
Die Alpenrepublik hält sich gerne für ein Modell des Liberalismus. Doch zwischen der Klage gegen einem französischen Satireblatt und dem Schweigen der Regierung angesichts der EU-Sanktionen gegen Jacques Baud versagt das Land im Test der Verteidigung der Freiheit.
Peggy Sastre und Leonardo Orlando prangern die akademische und mediale Omertà an, die heute die Unterschiede zwischen Männern und Frauen umgibt. Auf der Grundlage jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschung plädieren sie für eine Rückkehr zu einer auf Fakten beruhenden Debatte.
Jeder kennt Elon Musk, aber kaum jemand will Unternehmer werden. Trotzdem fasziniert das Unternehmertum, wie unsere Mikrotrottoirs mit Jugendlichen in Lausanne und Zürich zeigen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers, Pascal Crittin, antwortet auf die Kritik.