Vor rund fünfzig Zuhörern in Lausanne verteidigte der französische liberale Autor Ferghane Azihari die Thesen seines Essays „Der Islam gegen die Moderne“. Es folgte auf einen fundierten Vortrag eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum.
Der Verein, der im Zuge der amerikanischen Offensive gegen die Schweizer Banken gegründet wurde, setzt sich seit fünfzehn Jahren für Rechtssicherheit ein. Sein Mitbegründer Jean-Daniel Balet warnt heute vor den Gefahren, die seiner Meinung nach das Schweizer Modell bedrohen.
Nach Ansicht des Gründers der gleichnamigen Unternehmensgruppe versinkt die Schweiz in Bürokratie, verliert die Freude an der Arbeit und untergräbt ihre Neutralität. Ein Interview mit dieser Persönlichkeit der Westschweizer Immobilienbranche, die dazu aufruft, hohe Ansprüche, Unternehmergeist und Verantwortungsbewusstsein wiederherzustellen.
«Hein de Haas» "Die Logik der Migration" war kurz davor, sein Versprechen einzulösen, nicht von rechten und linken Einseitigkeiten geprägt zu sein. Dennoch ist die enorme Arbeit des Professors für Soziologie an der Universität Amsterdam interessant zu lesen.
Durch die Forderung nach immer mehr Transparenz fördern unsere Gesellschaften paradoxerweise Konformismus, Überwachung und Heuchelei. Hier wird das Recht auf Schweigen, auf Nuancen, auf Diskretion oder auch auf Mehrdeutigkeit verteidigt, das in einer liberalen Demokratie unverzichtbar ist.
Mit seiner prägnanten Biografie erweckt James Lyon Hermann Suter (1870-1926), eine wichtige Figur der Schweizer Musik, wieder zum Leben. Er enthüllt einen einzigartigen Komponisten, dessen Werk und Leben von einem gemeinsamen Geist der Freiheit und Erfüllung zeugen.
Mit 132 unveröffentlichten Karten bietet das von Corinne Chuard mitherausgegebene Werk eine visuelle und interaktive Lektüre der Vergangenheit. Durch die Verknüpfung von Texten und Darstellungen beleuchtet es historische Dynamiken, deren Tragweite weit über die regionalen Grenzen hinausreicht.
Wenn das Schweizer Volk – zweimal – die Frage der Höhe der Rundfunkgebühren zumindest für eine gewisse Zeit entschieden hat, muss die Diskussion über das Angebot, das durch diese Zwangsabgabe bereitgestellt wird, weitergehen. Dasselbe gilt für Frankreich.
Zwischen Familienerbe und entscheidenden Innovationen zeichnet Véronique Besson-Rouvinez den Aufstieg ihres Weinguts nach und setzt sich für einen freieren Weinbau ein. Angesichts der ausländischen Konkurrenz und der regulatorischen Zwänge ruft sie dazu auf, die Energien freizusetzen.