Jedes Mal, wenn ich das Wort «Wokismus» höre, macht es mich hungrig. Jeder hat seine eigene Fantasie und steckt das hinein, worauf er Lust hat, je nach Inspiration des Augenblicks. Ein bisschen wie
En janvier prochain, Le Regard Libre aura dix ans. Bientôt une décennie qu’une petite équipe de rédacteurs fait vivre, mois après mois, ce projet journalistique bénévole. Cela, malgré un nombre d’abonnés modeste, qui progresse certes lentement, mais sûrement.
Die jüngsten Nachrichten sind von seltsamen Debatten über Sex und Gender geprägt, die an die theologischen Streitigkeiten über Adams Bauchnabel erinnern. Diese Kontroversen haben jedoch einen Ursprung und eine innere Logik, die in diesem Artikel skizziert werden sollen.
Am 2. März dieses Jahres wurde in einer Episode von «Temps présent» das Thema «Geschlechtsübergänge» angesprochen. Die Sendung mit dem Titel «Détransition, ils ont changé de sexe et ils regrett» (Übergang, sie haben ihr Geschlecht geändert und sie bereuen es) - die nicht selten eine Polemik auslöste - hat das Verdienst, ein Tabu zu brechen.
Der Anti-Woke-Kreuzzug der SVP zur Eröffnung der Kampagne für die Bundestagswahlen, die Schwierigkeiten bei der Definition des Wokismus, die Realität und die Bedeutung der moralischen Phänomene, die er bezeichnet... Diese Bewegung aus Übersee gibt enorm viel zu reden und scheint eine neue wichtige Spaltung zu kristallisieren.
Die Software ChatGPT führt keine Analysen oder Synthesen durch, sie ist nicht kreativ, sondern erzeugt «eine glaubwürdige Fortsetzung zu einem gegebenen Text». Das Ergebnis kann sich dann mit dem Anschein menschlicher Intelligenz schmücken. Das reicht aus, um Befürchtungen und Ängste zu wecken.
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen bereiten, abwechselnd zur Feder zu greifen. Der Youtuber Ralph Müller, Doktorand in Literatur an der Universität Genf, liefert seine bitterböse Analyse eines typischen Zeitphänomens.
Fast dreißig Jahre nach den Massakern des Sonnentemplerordens geht eine Dokumentarserie tiefgründig auf die menschlichen Gründe des Dramas ein. Eine mit unveröffentlichten Archiven und Zeugenaussagen angereicherte Erzählung, um den Schleier des sektiererischen Horrors noch weiter zu lüften.
Im Jahr 2022 hat Le Regard Libre thematische Dossiers, eine neu gestaltete Website und eine mobile App eingeführt. Für das Jahr 2023 sind zwei Schlüsselwörter wichtig: neuer Lesebereich und große Veranstaltungen.