Das Unternehmen T.C. Intelligence hat zwischen dem 8. Januar und dem 25. März 2026 fast 1.000 Beiträge des Instagram-Kontos @rtsinfo untersucht. Das wichtigste Ergebnis: Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk von der Neutralität abweicht, geschieht dies fast immer in dieselbe Richtung.
Wenn das Schweizer Volk – zweimal – die Frage der Höhe der Rundfunkgebühren zumindest für eine gewisse Zeit entschieden hat, muss die Diskussion über das Angebot, das durch diese Zwangsabgabe bereitgestellt wird, weitergehen. Dasselbe gilt für Frankreich.
Mit Agora hat das Westschweizer Medium «Le Peuple» ein neuartiges Observatorium der Informationsproduktion von RTS ins Leben gerufen, das auf einer öffentlichen und reproduzierbaren Methodik beruht. Der Journalist Raphaël Pomey zeichnet die Entstehung, die Ergebnisse und die demokratischen Herausforderungen nach.
Im Jahr 2013 schloss das krisengeschüttelte Griechenland seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk abrupt. Nicolas Brodard erzählt anhand von Bildern vom Kampf um ERT: soziale Kämpfe, Kontrolle der Erzählung und Illusionen eines neu erfundenen öffentlichen Dienstes unter der griechischen Sparpolitik, im Herzen des Chaos.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz durchläuft turbulente Zeiten: Er steht im Zentrum einer hitzigen nationalen Debatte über die Rundfunkgebühren, wird ideologischer Verzerrungen beschuldigt und zu Einsparungen verurteilt. Der Chef des Westschweizer Ablegers, Pascal Crittin, antwortet auf die Kritik.
Der Nachrichtenkanal drängt den BBC News Channel hinsichtlich der durchschnittlichen Einschaltquoten in Grossbritannien vor sich her und fungiert als Sprachrohr des Red-Wall-Englands in einem Klima des wachsenden Misstrauens gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Künstliche Intelligenz kündigt keineswegs das Ende des Journalismus an, sondern kann Redaktionen von mechanischen Aufgaben befreien und mehr Zeit für Recherchen, Analysen und die Pflege von Texten bieten. Unter einer Bedingung.
Wer die Macht der Medien überschätzt, unterschätzt die anderen Gründe, warum Menschen Ideen haben. Es sind nicht die Journalisten, die die Agenda der Debatte diktieren, sondern eine komplexe Dynamik zwischen Sendern und Empfängern.
Die Dezemberausgabe 2024 von Regard Libre weiht ein neues Papier ein. Das Material ist recycelt, weniger klinisch weiß und hat mehr Relief. Es steht im Einklang mit unserem Monatsdossier über den Wert des Alters und markiert den Beginn einer Entwicklung unseres Mediums.