In kaum einem anderen europäischen Staat ist die Polarisierung so stark wie in der Schweiz - und sie hat sich um Gruppenidentitäten herum verfestigt. Dies ist jedoch nicht unbedingt eine schlechte Sache für die Demokratie. Hier sind die Gründe dafür.
Milizsystem, Produktivität, Neutralität... In seinem Essay «La Suisse n'existe plus» zeigt der Projektleiter des Liberalen Instituts Nicolas Jutzet, dass die Vorstellung, die man sich von diesem demokratischen und wirtschaftlichen Modell macht, nicht mehr wirklich die Realität widerspiegelt.
Der Sieg der größten Partei des Landes auf Kosten der Grünen am Sonntag ist tatsächlich wie erwartet eingetreten. Doch das reicht einigen Kommentatoren nicht aus, um anzuerkennen, dass die Einwanderung und der Wokismus in der Bevölkerung auf Kritik stoßen.
Immigration, Europa, Wirtschaft, Medien... Die ehemaligen Bundesräte Christoph Blocher und Pascal Couchepin trafen sich auf Einladung von Regard Libre in Bern, um ihre Sicht auf die aktuelle Situation der Schweiz und die Herausforderungen, denen sie sich gegenübersieht, zu konfrontieren.
Der sozialdemokratische Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) zeichnet ein kompromissloses Bild der aktuellen Situation des Landes und seiner jüngsten Vergangenheit: Institutionen, soziale Frage, Zustand der Linken... alles ist dabei.
Die grüne Stadträtin Franziska Teuscher kämpft seit 2016 für die Legalisierung von Cannabis in der Schweizer Hauptstadt. Das von ihr unterstützte Pilotprojekt wurde lange Zeit aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlagen verzögert. In den letzten Monaten haben die Dinge jedoch eine neue Wendung genommen.
Die Schweiz wird schließlich zwei weitere Jahre über die Art und Weise der Cannabisregulierung nachdenken. Der Ausbildungsleiter des Groupement romand d'étude des addictions Maxime Mellina stellt die ausländischen Erfahrungen dem helvetischen Paradigma gegenüber.
Saïda Keller-Messahli ist eine der Figuren im Kampf gegen den politischen Islam in der Schweiz und generell in Europa. Die Zürcherin mit tunesischen Wurzeln hat beschlossen, für den Nationalrat auf einer unabhängigen Liste zu kandidieren. Sie erzählt uns ein wenig mehr.
Die Veranstaltung «Fair lesen» in der Deutschschweiz beleuchtet die Stellung der Frauen im Literaturbetrieb. Das Symposium, das von der öffentlichen Hand stark unterstützt wird, fordert unter anderem Quotenregelungen.