Für Kant, den deutschen Philosophen, ist die Lüge immer eine zu verbietende Handlung, da sie das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft zerstört und das moralische Gesetz im Menschen ankratzt. Bei Constant, dem französischen Philosophen, kann das Lügen je nach Kontext tugendhaft sein. Gekreuzte Blicke.
Nach Kant untergräbt die Lüge die Grundlagen des Staates, während eine trügerische Wahrheit akzeptabel ist. Zwei Jahrhunderte später, mit Präsident Clinton, scheint dieselbe Logik in der Lewinsky-Affäre immer noch am Werk zu sein.
In Erwartung weiterer Maßnahmen, die ergriffen werden, um die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der aktuellen Gesundheitssituation zu lindern, macht sich zunehmend ein Wind der Bestürzung bemerkbar. Wir fragen uns, wie lange diese Situation noch anhalten wird, vor allem aber, wie lange wir die soziale Distanz, das Tragen von Mundschutz, die Entfernung von unseren Angehörigen oder den Verzicht auf bestimmte gewohnte Aktivitäten ertragen werden. In diesem Zusammenhang werden wir - und ich als Erste - mit einem Paradoxon konfrontiert: Inwieweit können wir die Gesundheit des Körpers bewahren und gleichzeitig auf unseren eigenen Körper verzichten? Hinter diesem Paradoxon steht die Frage: Was ist ein menschliches Leben?
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