Ruanda dank Judo immer mehr auf der Landkarte Afrikas
Rukundo Sala und sein Trainer Florent Bron (rechts) bei der Überprüfung der Kämpfe seines Gegners vor der Schlussphase der Tunis African Open © leMultimedia.info [Tunis].
Mit seinen 21 Jahren ist Rukundo Sala bereits ein wichtiger Vertreter des ruandischen Images auf internationaler Ebene. Er ist Entwicklungsdirektor des ruandischen Judoverbands und reist zu den größten Turnieren des Kontinents, um die Flagge Ruandas zu hissen.ays.
Léon Rukundo Sala macht in seinem blauen Judogi einen gelassenen Eindruck, als er auf die Tatami tritt. Sein Gegner, der 22-jährige Tunesier Mohamed Touil, sendet gegenteilige Signale aus. In diesem Wiederholungskampf bei den Tunis African Open ist das Ergebnis zwar entscheidend für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs, aber für Leon hat es vor allem eine ganz andere Bedeutung. Zum dritten Mal in seiner Karriere repräsentiert er in einem offiziellen Kampf nicht mehr einen Verein, sondern eine Nation: Ruanda. Sein Ippon-Sieg nach etwas mehr als einer Minute - der von der Afrikanischen Richtervereinigung als beste Aktion des Tages gewertet wurde - war ein großer Erfolg.
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