Chaos im Jemen
Houthis Motto: «Gott ist der Größte, Tod für Amerika, Tod für Israel, Verflucht seien die Juden, Sieg für den Islam» © Wikimedia CC
Houthis Raketen- und Drohnenangriffe, amerikanische Vergeltungsmaßnahmen und gegenseitige Drohungen: Die Eskalation der Gewalt lässt die Hoffnungen auf Frieden im Jemen schwinden. Diese Situation, die ursprünglich mit dem Gaza-Krieg zusammenhing, geht heute weit über diesen hinaus.
Das Bild ging um die Welt. Am 19. November 2023 stürmte ein Hubschrauberkommando der Houthi - ein schiitischer Stamm, der in weiten Teilen des Jemens an der Macht ist - den Frachter Galaxy Leader und nahm dessen Besatzung gefangen. Seitdem ist das Rote Meer immer wieder Schauplatz von Angriffen der Houthis, die die Sicherheit in diesem Gebiet, über das 12% des Welthandels abgewickelt werden, weiter schwächen. Diese Bedrohung, die über den Handel hinausgeht, schwächt den Jemen, der seit fast zehn Jahren in einer schweren humanitären Krise steckt, immer mehr.
Die Verbindung zu GazaDie Verbindung zwischen den Terrorakten der Houthis und den jüngsten Nachrichten über den israelisch-palästinensischen Krieg
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