Zu den Wurzeln des deutschsprachigen Schweizer Kaisers
Nummer 1 hatte den korsischen Akzent - Nummer 3 den schweizerdeutschen Akzent, von dem er offenbar lange Zeit Spuren bewahrt hatte. Louis-Napoléon Bonaparte, der 1808 in Paris geboren wurde, wuchs unter anderem ab 1817 auf Schloss Arenenberg in Salenstein am Bodensee im Kanton Thurgau an der Seite seiner im Exil lebenden Mutter Hortense auf, der Tochter von Josephine de Beauharnais, der ersten Frau von Napoleon I.. Hortense hatte Louis Bonaparte, einen von dessen Brüdern, geheiratet und war somit sowohl die Schwiegertochter des Kaisers als auch seine Schwägerin. Können Sie folgen?
In der Folge wird Louis-Napoléon Offiziersschüler an der Eidgenössischen Zentralen Militärschule in Thun. Im Jahr 1832 verlieh ihm der Kanton Thurgau den Titel eines Ehrenbürgers, wodurch er automatisch die Schweizer Staatsbürgerschaft erhielt. Im Juli 1834 wird er zum Hauptmann der bernischen Artillerie befördert und unterzeichnet sogar ein «Manuel d'Artillerie
Dieser Inhalt ist unseren Abonnenten vorbehalten.