Vernünftige Steuern, freies Unternehmertum... Die Schweiz wird oft als ein Land mit einem geringen staatlichen Fußabdruck wahrgenommen. Wenn man eine Studie liest, die von der Denkfabrik Avenir Suisse in diesem Frühjahr veröffentlicht wurde, sind die Dinge nicht so offensichtlich. Bericht.
Mitte der 2000er Jahre tauchte angesichts des chinesischen Machtzuwachses die Idee einer notwendigen und engen Zusammenarbeit zwischen China und den USA auf. Seitdem hat sich in der chinesisch-amerikanischen Beziehung so viel verändert, dass die weitere Entwicklung nichts Gutes verheißt. Aber vielleicht hätte es auch anders kommen können.
Tom Clancys Zukunftsroman «Roter Sturm» und Francis Fukuyamas Essay «Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch», die im Abstand von sechs Jahren veröffentlicht wurden, stehen in einem krassen Gegensatz zueinander: Auf die Angst vor einem Weltkrieg folgt die Euphorie über einen Sieg der Demokratien. Auch Fukuyama erzählt auf seine Weise von einer unerfüllten Zukunft.
Nur wenige Menschen hatten den Ausbruch des Krieges in der Ukraine vorausgesehen, zum Teil weil er Merkmale aufweist, die an einen Krieg erinnern, der vor vierzig Jahren hätte stattfinden sollen. Der 1986 erschienene Roman «Roter Sturm» erweist sich gerade deshalb als visionär.
Südostasien lebt nun im Schatten Chinas und unter dem Druck der USA. Gibt es in diesem Kampf der Giganten eine Alternative für die Regierungen der Region?
Seit der Welle, die Donald Trump an die Macht gebracht hat, und insbesondere seit seiner Anfechtung des Wahlergebnisses von 2016, scheint es um die amerikanische Demokratie immer schlechter bestellt zu sein. Die Konservativen geben sich damit keineswegs zufrieden, sondern sind bereit, noch weiter zu gehen.
Seit fast einem Jahr kämpfen russische Soldaten in der Ukraine in einem Krieg, dessen Rationalität sich einem großen Teil der Welt entzieht. Auf der ukrainischen Seite sind die Gründe für den Kampf fast selbstverständlich, eine Frage des Überlebens. In den russischen Reihen stellt sich diese Frage.
Föderalisten und Anti-Föderalisten standen sich bei der Erneuerung der amerikanischen Verfassung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts heftig gegenüber. Diese Kluft beleuchtet wie keine andere in der Geschichte die Debatte zwischen dem Zentrum und der Peripherie. Es ist schwierig, darin nicht die Widerspiegelung zeitgenössischer Probleme zu sehen.
DOSSIER «DAS ENDE DER WELT» | Hong Xiuquan, ein gescheiterter Literat, der viermal sein Examen verpasste und nach einer existenziellen Krise bei christlichen Missionaren Gott kennenlernte, war der Auslöser für einen der tödlichsten bewaffneten Konflikte in der Geschichte.