Die Reihe «Presto» beleuchtet Henri Gagnebin, eine polymorphe Figur in der helvetischen Musiklandschaft. Yves Gerhard liefert ein dichtes Porträt eines einflussreichen Schöpfers, Pädagogen und Denkers, dessen Werk und Wirken am Konservatorium eine aufmerksame Wiederentdeckung verdient.
Die französische Musikwissenschaft, die in einem gewissen Dogmatismus erstarrt ist, entfernt sich vom eigentlichen Wesen der musikalischen Sprache. Dies ist zumindest die Ansicht von James Lyon. Der Musikhistoriker verteidigt in diesem Artikel seine entschieden persönliche Lesart des Fachs.
Es gibt keine Harmonie ohne Melodie. Letztere ist in der Musik das Erste, und der englische Begriff tune hilft, ihr sowohl klangliches als auch semantisches Wesen besser zu erfassen.
Die Schweizer Musik verkörpert einen dezentralisierten helvetischen Geist, der aus dem Zusammenleben der kulturellen Vielfalt des Landes entstanden ist.
Im Gegensatz zu dem, was der berühmte russische Komponist behauptete, drückt die fünfte Kunst etwas aus, auch ohne Worte. Wie dies geschieht, ist jedoch umstritten. Hier ist ein Anfang für eine Hypothese.