Diesen Sonntag, den 15. Mai, das Genfer Volk lehnte in 50,83% die vom Staatsrat vorgeschlagene Reform der Orientierungsstufe (Sekundarstufe I), die gemischte Klassen anstelle von Klassen mit unterschiedlichen Niveaus vorsieht. In diesem Leserbrief begrüßt der Schauspieler und Regisseur Marco Polli, ehemaliger Präsident des Genfer Sekundarschullehrerverbands und der Kommission für moderne Sprachen, dieses Ergebnis und plädiert für die Entwicklung von Lösungen für das seiner Meinung nach zentrale Problem des Analphabetismus.
Marco Polli
Marco Polli
Comédien et metteur en scène, enseignant retraité, ex-président de la Commission Langues Vivantes, Marco Polli contribue au Regard Libre en qualité d'invité de la rédaction.
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In diesem Gastbeitrag stellt der Schauspieler und Regisseur Marco Polli die jüngsten Kontroversen über die Rechtschreibung und die inklusive Schreibweise im Maßstab der letzten fünfzig Jahre dar. Der ehemalige Präsident der Union du corps enseignant secondaire genevois und der Kommission Langues Vivantes prangert an, was seiner Meinung nach die verschiedenen Etappen sind, die zum heutigen Zustand der Schulen in der Schweiz geführt haben. Nämlich eine Situation, in der einer von fünf Schülern im Alter von 15 Jahren Analphabet ist. Und der ehemalige Lehrer schlägt einen Ausweg aus dieser Situation vor.
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