Auf dem Place Pury in Neuenburg gibt es nun zwei Statuen desselben David de Pury: eine wurde 1855, die andere 2022 errichtet. Letztere ist eine Antwort auf die jüngste Kritik an der Erinnerung an den Geschäftsmann, der sein Vermögen mit der Sklaverei gemacht hat. Klug!
Mit radikal unterschiedlichen Konstruktionen und Horizonten bemächtigen sich zwei Romane, die in diesem Winterherbst erschienen sind, der Erinnerung, um daraus eine halluzinatorische Expedition oder eine Wachträumerei zu machen. Aufbruch in die gedehnte Zeit.
Der junge Romain d'Astéries ist frisch aus der Form des «Instituts» geschlüpft und bereitet sich auf seinen ersten Schultag vor, den Geist voller bahnbrechender pädagogischer Konzepte, die er nur darauf wartet, anzuwenden. Wenn ein Bug alles auf den Kopf stellt.
Die Ende der 2000er Jahre eingeführte Reihe «Dictionnaire amoureux» umfasst die unterschiedlichsten Themen. Eines der letzten ist der Belle Epoque und den Années folles gewidmet, verfasst von Benoît Duteurtre. Staunen garantiert.
Nach drei Romanen hat Clarisse Gorokhoff erneut das Genre und den Verlag gewechselt. Trotz der Bezeichnung «Roman» auf ihrem neuesten Werk ist «Défaire l'amour» eher eine Form, die in Mode gekommen ist: eine narrative Non-Fiction. Was ist der Erfolg?
In einer Zeit, in der die Energiekrise seit mehreren Monaten anhält, gibt es ein umweltfreundliches Spektakel: ein Ballett bei Kerzenlicht! Impressionen
Der 1924 geschriebene Roman «Le Nouvel Adam» der Genfer Romanautorin und Journalistin Noëlle Roger wurde dieses Jahr im Verlag Editions de La Baconnière neu aufgelegt. Und mit der Rückkehr des Nebels ist es die perfekte Jahreszeitenlektüre. Eine kleine Tour d'Horizon in drei Worten.
Der Roman «La vie clandestine» von Monica Sabolo, der vor einigen Wochen noch für drei der renommiertesten französischen Literaturpreise im Rennen war, ist einer der wichtigsten Romane des aktuellen Literaturherbstes. Vor dem Hintergrund von Ermittlungen und Selbstreflexion.
Literaturkritik ist eine Tätigkeit, die Zeit und vor allem eine gute Rückenmuskulatur erfordert. Die Bücherstapel, die man in Empfang nehmen muss, können einen schon mal verspannen. Doch bevor die Romane in den Briefkasten wandern, müssen die Verlage erst einmal auf die Anfragen reagieren...