Marc Chagall, «Le Champ de Mars» (Das Marsfeld)»

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 11. August 2017 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 30 - Loris S. Musumeci

Ein Blick auf den Maler und Poeten: Chagall (3/3)

Die 1950er Jahre markieren den unruhigen Moment, in dem ein beendeter Krieg gefeiert, seine schmerzhaften Relikte aber noch immer betrauert werden. Das Marsfeld (1955) vermittelt diesen melancholischen und fröhlichen Blick Marc Chagalls (1887-1985) auf Paris, die Stadt, die er geliebt hat.

Paris. Chagall lebte dort viele Jahre lang, sowohl als armer Anfänger als auch als anerkannter und bewunderter Maler. Über das Elend in seiner Wohnung in «La Ruche», einer Bohemien-Ecke, berichtet er in Ma Vie: «Atelier rempli de tableaux, de toiles qui n'étaient d'ailleurs pas des toiles, mais plutôt mes mates de tables, mes draps, mes chemises de nuit mis en pièces.» Und das, obwohl «Paris! Es gab kein Wort, das süßer für mich war.» 1941 wurde der Künstler durch den Krieg in den Hafen von Marseille getrieben.

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