Marc Chagall, «Die weiße Kreuzigung».»

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 21. Juli 2017 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 29 - Loris S. Musumeci

Blick auf den Maler und Poeten: Chagall (2/3)

Nach dem köstlichen Geburtstag die Liebe besingt, zwingt die politische Lage in Europa Marc Chagall (1887-1985) dazu, einen anderen Ton anzuschlagen. In dieser zweiten Episode, die dem Maler und Dichter gewidmet ist, Die weiße Kreuzigung (1938) liefert eine Szene des Schreckens und der Hoffnung.

Die Dramen der Geschichte haben nie aufgehört, die Künstler zu inspirieren. Es ist notwendig, das unsägliche Elend der Welt mit der Feder, dem Hammer oder dem Pinsel auszudrücken, um das Gewissen zu wecken und die Opfer zu trösten. Zahlreiche Menschen haben sich seit dem letzten Jahrhundert dieser Praxis hingegeben. Von Bardamus "Reise ans Ende der Nacht" im Herzen des Ersten Weltkriegs über die "Gueules de la terre" des zeitgenössischen Bildhauers Patrice Alexandre bis hin zu den heulenden Fotografien

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