Unser «OK» wird unser «Für immer» mit «Nos étoiles contraires».»

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geschrieben von Alissa Musumeci · 15. April 2020 · 0 Kommentare

Les mercredidis du cinéma - Sonderausgabe: Liebe im Film - Alissa Musumeci

Hazel Grace Lancaster ist seit ihrer Kindheit aufgrund eines Atemproblems auf einen Sauerstoffschlauch angewiesen. Doch sie lernt die Person kennen, die ihrem Leben eine neue Wendung geben soll: Augustus Water, genannt «Gus». Gus Gus hat ein Bein verloren, weil er an Krebs erkrankt ist. Trotz der Schrecken, die das Leben für ihn bereithält, verpflichtet sich Gus, Hazel die Sonnenseite des Lebens zu zeigen, indem er für einige kostbare Augenblicke die Krankheit vergisst. Er wird ihr die Ewigkeit schenken, obwohl ihre Tage gezählt sind.

Ein Film, der auf dem 2012 erschienenen Bestseller von John Green basiert, der wiederum von einem Zitat aus Romeo und Juliette Der französische Titel lautet: «Unter widrigen Sternen entstand ein Liebespaar.» Ein für Jugendliche adaptierter Roman, der jedoch eine Botschaft von unendlicher Kraft an alle Altersgruppen vermittelt.

Josh Boone, der Regisseur des Films, legte großen Wert darauf, den Charakterkontrast zwischen den Hauptfiguren präzise darzustellen. Die sechzehnjährige Hazel scheint bereits die Freude am Leben als Teenager verloren zu haben, sodass sie die Zuneigung anderer zurückweist – ganz im Gegensatz zu Augustus. Tatsächlich lässt er sich zu keinem Zeitpunkt von Hazels Kühle ihm gegenüber aus der Fassung bringen. Der junge Mann, voller Freude und guter Laune, lebt sein Leben genau wie ein ganz normaler Teenager; er lässt seinen Gefühlen freien Lauf, seien sie positiv oder negativ, und ist sich dabei stets bewusst, was mit ihm geschieht.

Ein weiteres sehr eindrucksvolles Element: die Akzeptanz des Todes. Gus organisiert seine Vorbeerdigung; es liegt ihm am Herzen, der Trauerrede beizuwohnen, die Hazel am Tag seiner Beerdigung halten wird. Der junge Mann weiß ganz genau, dass der Tod ein unvermeidlicher Übergang ist, der immer näher rückt, als er erfährt, dass sich überall in seinem Körper Metastasen befinden; dennoch lässt er sich davon nicht unterkriegen. Die Krankheit hat ihm eine für einen Jugendlichen seines Alters ungewöhnliche Reife verliehen.

Die zahlreichen Wortspiele verleihen dem Film einen ganz eigenen, einzigartigen Rhythmus. Die Beziehung der beiden Jugendlichen basiert auf einer Anspielung auf die Geschichte mit ihrer zentralen Metapher: «Vielleicht wird ‘OK’ unser ‘Für immer’ sein.“.» Ein ganz gewöhnliches Wort, das nach und nach fast zu einem Synonym für «Gib nicht auf, wir halten zusammen» wird. Eine bewegende Lebensweisheit, zusammengefasst in einem einzigen Film.

Schreiben Sie der Autorin: alissa.musumeci@leregardlibre.com

Bildnachweis: © Temple Hill Entertainment

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