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«Heavy Metal, Heavy Beers»: Rückblick auf das Pétrole Festival in Saignelégier2 Leseminuten

von Max Moeschler
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Die Freitage der Mikrobrauerei - Max Moeschler

Es scheint, dass in Sachen Bier nicht alle Wege nach Rom führen, sondern nach Saignelégier im Herzen der Freiberge. Heute blicken wir auf eine der wunderbar verrückten Veranstaltungen der BFM-Brauerei zurück: das Pétrole Festival.

«Heavy Metal, Heavy Beers», kündigt das Plakat stolz an. Der Ton ist vorgegeben: Der Abend steht im Zeichen von Hardrock, sowie im metal und andere haarige Musik, mit drei Bands aus der Region, die auf der berühmten Hopscène geehrt werden, die stolz in der Brauerei selbst thront.

Wie immer sind die Räumlichkeiten warm und die Stimmung freundlich. An diesem kalten Abend des 25. Januar bleibt das «Metal»-Publikum seinem Ruf treu: Leder, Tätowierungen und Piercings sind an der Tagesordnung. Aber der Neuling im Genre kann beruhigt sein: Kleider machen noch weniger Leute in der Szene. metal als anderswo, egal wie beeindruckend es ist.

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Die Feindseligkeiten werden von den Shanghai Guns eröffnet. Heavy Metal direkt aus den achtziger Jahren und erinnert mit Bravour an die Klassiker dieser Zeit. Die wilden Rhythmen, die ultramelodischen Gitarren und der flirrende Gesang kommen beim Publikum gut an, das nach mehr verlangt.

Die Atmosphäre ändert sich dann drastisch mit Gran Torino, das mit seinen stilisierten Riffs die Stimmung anheizt.Toner gefärbt von Hardrock und von grunge lassen die Wände der Brauerei erzittern. Schwer, langsam, oft bluesy und immer effektiv, ihre Musik ist von der Art, die nach Bier und Zigaretten riecht, und das ganze Publikum ertappt sich dabei, wie es wie ein Mann den Kopf schüttelt.

Es ist schon spät, als Mathilde aus Locle die Bühne betritt, um den Abend abzuschließen. Auch hier ändert sich die Stimmung radikal. Black Metal Atmosphärische Musik, ein hybrider Stil, der seine Ursprünge in Skandinavien hat, ihre Musik fasziniert und hypnotisiert.

Aber was wäre ein Abend in der Brasserie des Franches-montagnes ohne das unverwüstliche einheimische Bier? Passend zum Musikprogramm stehen Starkbiere aller Art im Rampenlicht.

Der richtige Zeitpunkt also, um das «Alraune», ein dezent gewürztes Winterschwarzbier, das «Bats», ein fantastisches Bernsteinbier mit rauchigem Geschmack und mit Tee verfeinert, sowie das berühmte «Alex le Rouge», ein Schwarzbier auf Steroiden, dessen Farbe und Kraft sicherlich den Namen des Abends inspiriert haben, zu probieren. 

Schreiben Sie dem Autor: max.moeschler@leregardlibre.com

Bildnachweis: ©️ BFM

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