Rubrik: Geschichte
Europäische Zivilisationen

Europäische Zivilisationen

«Westerner»: So werden Europäer, Nordamerikaner und Ozeanier außerhalb ihrer eigenen zivilisatorischen Sphäre genannt. Lateinamerikaner, Angelsachsen und Slawen werden unter einer einzigen, faszinierenden Bezeichnung zusammengefasst. Auch in unserem Vokabular gibt es den Begriff «westlich», der eine Verwandtschaft, ja sogar einen Gruppenzusammenhalt impliziert. Der Ponant, der während des Kalten Krieges in Opposition zum Ostblock entstanden ist, erlebt zu Beginn des 21. Jahrhunderts zahlreiche interne Spannungen, die wahrscheinlich darauf zurückzuführen sind, dass er nicht homogen ist. Ursprünglich war es nur ein vorübergehendes Bündnis zwischen zwei Zivilisationen: «germanisch/protestantisch» und «lateinisch/katholisch». Nichts ist nützlicher als ein Blick auf die Geschichte der westlichen Zivilisationen.
Lesung von Pascal Couchepin: «Typhon».»

Lesung von Pascal Couchepin: «Typhon».»

Noch vor einer Generation hatte der Begriff Charisma eine starke religiöse Konnotation. Es war eine göttliche Gabe, die eine Person genoss, die die Pflicht hatte, sie zum Wohle ihrer Gemeinschaft einzusetzen. Heute ist Charisma eher die Fähigkeit, Menschen durch den Charme einer Persönlichkeit zu überzeugen. Individuelles Talent trägt dazu bei, aber noch mehr die Scharen von Kommunikationsspezialisten, die das Image der politischen Führer prägen. Hat Trump Charisma?
Kurs auf schwarzafrikanisches Denken

Kurs auf schwarzafrikanisches Denken

Die Schriften über die schwarzafrikanische Philosophie beschäftigen sich vor allem mit der Analyse, inwieweit es sie gibt. Dabei handelt es sich um eine komplexe und endlose Debatte. Daher fanden wir es interessanter, einige typische Elemente dieses Denkens herauszuarbeiten. So können wir den gordischen Knoten durchschlagen und uns auf das Wesentliche konzentrieren: Philosophie oder nicht, was zeichnet das Denken der Schwarzafrikaner aus und wie hat es der Menschheit etwas gebracht?