In diesem Gastbeitrag prangert der unabhängige Autojournalist Gil Egger die politischen Hindernisse für das an, was er als «Instrument unseres Fortschritts» bezeichnet.
Die Iran-Israel-Krise hat eine alte Versuchung des Westens wiederbelebt: den Regimewechsel. Die Illusion eines sofortigen politischen Wandels scheitert jedoch an der Tatsache, dass Regime vergehen, während die Menschen, ihre Geschichte und ihre Kultur bestehen bleiben.
David Betz, Professor am King's College, ist der Ansicht, dass der Westen eine kritische Schwelle überschritten hat: Die Schwächung der politischen Legitimität, die Fragmentierung der Identität und der Verlust des sozialen Zusammenhalts sind allesamt Faktoren für künftige gewalttätige Aufstände.
Während die Regierungen von digitalen Währungen träumen, kann die Schweiz auf andere Weise glänzen. Von privaten Akteuren ausgegebene Franken-Stablecoins bieten mehr Freiheit und Dezentralisierung als ein von der Nationalbank gesteuerter E-Franc.
Ein kürzlich erschienenes Buch des Historikers Olivier Meuwly lädt dazu ein, den Schleier über diesen Neuenburger, der im Alter von 31 Jahren in die Schweizer Regierung gewählt wurde, weiter zu lüften. Der durch seinen Werdegang inspirierende Radikale, der im Laufe der Zeit zum Liberal-Konservativen wurde, bewahrt einen Teil seines Geheimnisses.
Edward Feser, Professor am Pasadena City College in Los Angeles, ist ein amerikanischer Philosoph mit konservativer Ausrichtung. In seinem Blog, in dem er regelmäßig aktuelle Ereignisse kommentiert, äußerte er sich kürzlich sehr kritisch über die Expansionsbestrebungen von Donald Trump.
Diese beiden unzusammenhängenden Dramen von unterschiedlichem Ausmaß offenbaren denselben Mechanismus: Jedes politische Lager wählt die Fakten aus, die seine Überzeugungen bestätigen - ein alter Reflex. Was uns beunruhigen muss, ist die Tatsache, dass die Konfrontation zwischen diesen Meinungen nicht mehr stattfindet.
Unter dem Deckmantel der Inklusion und der sozialen Gerechtigkeit opfern die Universitäten allzu oft die wissenschaftliche Strenge der Ideologie. Der Historiker Olivier Moos ist der Ansicht, dass diese Entwicklung ihre eigentliche Aufgabe gefährdet: die Aufklärung der Realität, anstatt Ursachen zu dienen.
Dans sa chronique, l’ancien conseiller fédéral partage une lecture qui l’a marqué. Ce mois-ci, il commente l’article d’une revue jésuite...