Geraint Thomas, der Antiheld, der zum König wurde
Les lundis de l'actualité - Nicolas Jutzet
Nach langen Wochen der Anstrengung ist es vorbei! Die Geschichte der 115. Tour de France ist geschrieben. 3351 km später sind die Überraschungen zahlreich, die Enttäuschungen und anderen Verletzungen ebenfalls. Wie immer, letztendlich. Wird der unerwartete Sieg des Walisers Geraint Thomas, des vorbildlichen Teamkollegen par excellence, diesem Sport gut tun, der am Ende des Rennens zu sein scheint? Nichts ist weniger sicher. Mit seinen zweiunddreißig Jahren ist der Mann weit davon entfernt, die Zukunft zu verkörpern.
Team Sky stärker als die Konkurrenz
Wegen Dopingverdachts ausgebuht, sein Team, das übermächtige britische «Sky», und sein führer emblématique Christopher Froome, étaient attendus au tournant. Pour rappel, l’affaire Froome fait suite à un contrôle anormal au salbutamol. Finalement, le coureur a pu être blanchi. Le soupçon lui, reste. Tant les supporters – parfois à la limite de l’agression physique sur les routes du Tour – que les organisateurs, voire aussi les journalistes, peinaient à cacher leur désarroi face à ce nouveau contretemps pour ce sport qui se veut, après d’incessantes affaires, désormais propre. Difficile, même pour les fans inconditionnels, d’y croire encore.
Doch vielleicht unter dem Einfluss des negativen Klimas und nach einer Vorbereitung, die zwangsläufig durch die Wendungen der Affäre gestört wurde, trat der Favorit Froome allmählich in den Hintergrund, zugunsten eines schneidigeren Teamkollegen, einer Art stiller Kraft, die langsam reif wird. Endlich. Nie wirklich gefährdet, gewann der neue Held schließlich mit einem komfortablen Vorsprung von mehr als fast zwei Minuten auf den Zweitplatzierten Tom Dumoulin.
L’histoire semble se répéter. Devenu führer des Teams Sky auf Kosten des damaligen Helden Bradley Wiggins, muss Christopher Froome seinerseits den Affront der internen Degradierung hinnehmen. Mit seinen dreiunddreißig Jahren wirkt er müde, seine besten Jahre liegen hinter ihm. Für die Tour kündigt diese Erneuerung der Gesichter vielleicht endlich einen echten Wandel, vor allem des Images, für die breite Öffentlichkeit an. Neue Fahrer, neue Gesichter und die Bestätigung, dass der Radsport nun ein Sport ist, der seine Dämonen abgeschüttelt hat. Denn trotz der negativen Aspekte gibt es viele Gründe, sich für diese übermenschlichen Anstrengungen zu begeistern.
Cette année encore, on aura apprécié les belles histoires. Celle par exemple de Primož Roglič, l’ancien sauteur devenu un outsider craint, ou encore l’excellent tour de Julian Alaphilippe, vainqueur du maillot à pois. Sans oublier l’hégémonie quasi mécanique du fantasque Peter Sagan qui semble au sommet de son art. Il sprinte plus vite que son ombre. Dans un autre registre, la visite du Premier ministre, Edouard Philippe, en pleine affaire Benalla restera également dans les mémoires de gens plus politisés, comme un moment clef de ces dernières semaines.
Für andere wiederum war der Sieg eines britischen Teams und seines führer Walisisch auf französischem Boden, mitten im Brexit, den Frankreich als komparativen Vorteil für seinen Finanzplatz nutzen möchte, wirkt wie ein sarkastisches Augenzwinkern des Schicksals. Eines ist sicher: Die Karawane der Tour stellt den Motor ab und bereitet sich auf eine Tour 2019 vor, die offener denn je sein wird! Bis dahin werden wir sowohl über den Brexit als auch über die Regierung Philippe und ihre Fähigkeit, ... die Geschäfte zu führen, mehr erfahren.
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