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Mendelssohn, der Romantiker, der mit dem Orchester malte

Mendelssohn, der Romantiker, der mit dem Orchester malte

«Ah, Sie lieben Mendelssohn». Auf einer gesellschaftlichen Veranstaltung ist er wahrscheinlich der Komponist, dessen Lobeshymnen man nicht zu sehr singen sollte. Seine Musik ist zu zugänglich, als dass Sie das Interesse Ihres Gegenübers wecken könnten. Der Snob neigt dazu, zu vergessen, dass Bequemlichkeit eine Eigenschaft ist, die mit Größe und Schönheit vereinbar ist. Mendelssohn galt als der beste Komponist seiner Zeit, zumindest in England. Hier ist ein kleiner Überblick, um die Vorurteile ihm gegenüber loszuwerden und zu entdecken, was an ihm originell und tiefgründig ist.
Johannes Brahms: Bär oder verletzter Mann?

Johannes Brahms: Bär oder verletzter Mann?

Brahms, der Ruf eines Misanthropen, seine Musik oft schwerfällig und zu akademisch. Der Norddeutsche Brahms mochte Frankreich nicht besonders, und französische Komponisten haben ihn immer wieder verunglimpft. Es hieß, dass sein Sauerkraut dank seiner vielen Italienreisen oft mit Ambrosia, dem Getränk der Götter, übergossen wurde. Das ist wahr... Hinter einer gewissen Schwere gibt es «göttliche» Passagen von intensiver Schönheit. Deshalb würde ich, wenn ich eine einzige Minute Musik auf eine einsame Insel mitnehmen müsste, diese bei Brahms finden. Brahms ist in Wirklichkeit ein Mann, der durch eine unglückliche Kindheit als Musiker in einem Hamburger Hafenkabarett tief verwundet wurde, aber aus dieser Wunde entspringt die erhabene Musik, die ich behalten würde. Vielleicht hilft uns diese Verletzung auch, ihn besser zu verstehen und ihm seine Linkshändigkeit zu verzeihen.
Berlioz, der unverstandene Riese

Berlioz, der unverstandene Riese

Laut Wagner waren es drei. Berlioz, Liszt und er: die drei Giganten der damaligen Zeit. Das macht einen nachdenklich. Wie kann ein so umstrittener Komponist wie Berlioz ein Riese sein? Das Einzige, was man auf den ersten Blick über ihn sagen kann, ist, dass er seine Zeitgenossen nicht gleichgültig ließ.