Mittwochs im Kino - Loris S. Musumeci
«Ein wahrer Muslim schüttelt einer Frau nicht die Hand.»
Ahmed ist dreizehn Jahre alt. Aber mit den Spielen der Kindheit ist es schon vorbei. Keine Playstation, keine Poster, keine Dummheiten mehr. Jetzt ist es der Glaube, der den ganzen Platz eingenommen hat. Ahmed will ein echter Muslim sein. Er wird radikalisiert, wie man so schön sagt. Nur die Worte seines Imams zählen; nur sein Cousin ist verehrungswürdig, weil er als Märtyrer an der Front des Islamischen Staates gestorben ist. Ahmed will selbst zur Tat schreiten und versucht, seine Arabischlehrerin Madame Inès zu ermorden, die in seinen Augen zu liberal ist. Er scheitert und kommt in eine Haftanstalt. Doch die Ideologie verfolgt ihn weiter.







