Im Nahen Osten: Der Fluch der Sucht
Ein Feld mit Mohn, der Pflanze, aus der Opium gewonnen wird © Unsplash
Der Nahe Osten nimmt einen wichtigen Platz in der weltweiten Drogenproduktion ein. Eine Realität mit vielfältigen Auswirkungen, die der Historiker Jean-Pierre Filiu in seinem neuesten Buch Stupéfiant Moyen-Orient beschreibt. Kurzer Bericht.
Die Drogenproduktion im Nahen Osten ist ein allzu oft vernachlässigtes Thema. Afghanistan hat sich im Laufe seiner bewegten Geschichte auf den Anbau von Mohn spezialisiert, aus dem Opium gewonnen wird.
In Stupéfiant Moyen-Orient macht sich Jean-Pierre Filiu daran, dieses umfangreiche Thema zu entwirren. Und als ob die Größe und Heterogenität der Region nicht schon komplex genug wären, weitet der Historiker seine Untersuchung von der Antike bis in die Gegenwart aus und bietet ein umfassendes Raster für Raum und Zeit.
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