Mit großem Propagandaaufwand versucht Peking, seine Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft von der zutiefst chinesischen Identität Taiwans zu überzeugen. Die Realität ist komplexer.
Der Nahe Osten nimmt einen wichtigen Platz in der weltweiten Drogenproduktion ein. Eine Realität mit vielfältigen Auswirkungen, die der Historiker Jean-Pierre Filiu in seinem neuesten Buch Stupéfiant Moyen-Orient beschreibt. Kurzer Bericht.
Russland und China haben sich gerade während eines Besuchs von Xi Jinping in Moskau auf den Bau einer Gaspipeline geeinigt. Ein Zeichen dafür, dass sich Russland, wie auch andere Mächte, einem Land zuwendet, das sich als Alternative zur westlichen Ordnung präsentieren will.
A l’occasion de la sortie de son livre Le déclin d’un monde, Jean-Baptiste Noé évoque avec nous la fin du rêve de l’Occident de façonner le monde à son image. Et il ose même s’en réjouir.
Zbiegniew Brzezinski zählt zu den großen amerikanischen Strategen des Kalten Krieges. Sein magnum opus, The Grand Chessboard. Amerika und der Rest der Welt, beleuchtet die amerikanische Außenpolitik gegenüber Russland und Asien bis heute.
DOSSIER «WELTENDE» | Die Krise um die Taiwanstraße und die Drohungen von Kim Jong-un führen zu neuen Spannungen zwischen den ostasiatischen Mächten. Mit ihnen werden auch die Ängste vor einer nuklearen Eskalation wieder wach. Die Atombombe ist ein Trumpf bei Verhandlungen, aber ohne Raum für diplomatischen Dialog wirkt sie wie eine Vogelscheuche.
ANALYSE, Antoine Bernhard | La géopolitique nous apprend une chose: les pays ont des intérêts, qui s’organisent selon un certain ordre mondial. Cet ordre se redéfinit constamment, surtout lors de crises comme des guerres. Les différents Etats et forces en présence avancent leurs pions pour s’arroger la meilleure place possible au sein de cet ordre, en fonction de leurs intérêts. C’est là en quelque sorte le mode de fonctionnement fondamental des relations internationales, secouées par la crise actuelle. Eclairage sur quelques enjeux géopolitiques majeurs autour de la guerre en Ukraine.
LONG FORMAT ARTIKEL, Clément Guntern | Entgegen allen Erwartungen ist die Europäische Union nicht besonders geschwächt aus der Gesundheitskrise hervorgegangen. Im Gegenteil, sie war in der Lage, wichtige Initiativen für ihre Zukunft zu ergreifen. Doch ist sie auf die neue Welt der Rivalitäten und des Wettbewerbs zwischen den Mächten vorbereitet, die sich nun eröffnet? Die Frage der strategischen Autonomie, die derzeit diskutiert wird, wird von entscheidender Bedeutung sein.
Pour mieux protéger l'Occident