Eine der Hauptfiguren von Star Wars ist in den letzten Wochen in einer Miniserie zurückgekehrt: Obi-Wan Kenobi. Der dezimierte Jedi-Orden,...
LANGARTIKEL, Danilo Heyer | Oft hört man diesen Spruch: «Man darf weder Pessimist noch Optimist sein, sondern muss Realist sein!» Nun gut, hüten wir uns davor, die Zukunft zu beschönigen. Dennoch erweist sich diese Haltung als völlig unzureichend für denjenigen, der wissen möchte, ob die Welt im Wesentlichen gut oder böse ist; ob das Leben lebenswert ist; ob die Existenz sich rechtfertigen lässt. Dazu müsste man ein metaphysisches Urteil fällen, wozu dieser Realismus jedoch nicht in der Lage ist. Man kennt Arthur Schopenhauer, diesen deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts, vor allem für seinen radikalen Pessimismus. Hat er der Welt jedoch wirklich nur eine Philosophie eines verbitterten Menschen geboten, wie manchmal behauptet wird? Eine aufmerksame Lektüre offenbart eine überraschende Mischung aus Pessimismus und Optimismus im Kern einer praktischen Philosophie, die sich als klar und für jeden Einzelnen von großem Nutzen erweist. Ist Glück letztendlich doch erreichbar?
Der Professor für Psychologie an der Universität Toronto, der Kliniker, der Youtuber mit über vier Millionen Abonnenten, der Redner, der in einem Jahr in 160 Sälen nicht weniger als eine halbe Million Zuhörer angezogen hat, und der Autor des Bestsellers 12 Regeln für ein Leben: Ein Gegenmittel gegen das Chaos hat vor kurzem 12 neue Regeln für ein Leben: Jenseits der Ordnung veröffentlicht. Ich spreche hier von Jordan Peterson. Was bringt diese Figur der Dark Web-Intellektualität Neues in diese Fortsetzung? Und was ist mit seinen Gedanken, wenn man bedenkt, dass die meisten Mainstream-Medien sein vorheriges Buch nicht nur schlecht gelesen, sondern auch schlecht kritisiert haben, indem sie es mit allen möglichen Spitzfindigkeiten überzogen haben?
Nach den zahlreichen Debatten über die jüngsten Mitglieder der Star Wars Saga blickt Danilo Heyer zurück auf «Die Rache der Sith».»
Muss man ihn sehen? Sicherlich.
Im vergangenen Mai hat unsere derzeitige Präsidentin Simonetta Sommaruga in einer Rede per Videokonferenz, in der es um die Finanzierung der Entwicklung armer Länder ging, ihr Projekt einer globalen Gesellschaft verteidigt: weniger ungleich, nachhaltiger und besser in der Lage, die Herausforderungen zu meistern, die der gesellschaftliche Wandel mit sich bringt, darunter auch die aktuelle Pandemie und der Klimawandel. Diese banale Rede hat mich jedoch beeindruckt, weil sie auch den Wunsch äußerte, dass die Welt von morgen ... gerechter sein sollte. Damit meinte die sozialdemokratische Bundesrätin nicht wirklich Gerechtigkeit, sondern soziale Gerechtigkeit. Was ist das für ein Begriff, der uns so oft begegnet? Kann er etwas mit traditioneller Gerechtigkeit zu tun haben?
Wenn man nur über Bücher spricht, die man schätzt und empfiehlt, verliert man manchmal den berühmten...
Zwei Außenseiter angesichts einer Welt in Bewegung
Das einzige Ziel? Twitter zu gefallen!