Da die inklusive Schreibweise immer heftiger auf die Köpfe der Menschen einwirkt, auch auf die der Pädagogen, die nicht mehr davor zurückschrecken, sie in der Schule einzuführen, ist es an der Zeit, herauszufinden, welches Übel sie als Symptom darstellt, damit wir sie loswerden können.
Am Mittwoch, dem 22. Mai, teilte Jonas Follonier, Chefredakteur dieser Zeitschrift, in den sozialen Netzwerken ein Foto der Tür der Herrentoilette der Fakultät für Geisteswissenschaften und Literatur der Universität Neuchâtel. An dieser Tür befand sich ein kleines Plakat, das das männliche Logo verdeckte und darauf hinwies, dass «die Toiletten genderfrei gemacht wurden, weil die auf den Toiletten angebrachten Gender-Siglen einen Teil der Universitätsbevölkerung unterdrücken». Hinter der Aktion stand das «UniNE-Kollektiv für den Frauen*- und Feministenstreik», das «zum Boykott dieser stereotypen und mittelalterlichen Codes aufruft».