Autorin: Quentin Perissinotto
Quentin Perissinotto

QUENTIN PERISSINOTTO

Kundenberater und Schriftsteller, Quentin Perissinotto ist Literaturkritiker für Le Regard Libre.

Fiktion - echte Mythomanie oder falsche Paranoia?

Fiktion - echte Mythomanie oder falsche Paranoia?

Die Fantasie ist ein fruchtbarer Boden, aus dem die unterschiedlichsten Zweige entspringen. Die Romane von Marie Mangez und Benjamin Stock, die beide zum Beginn des literarischen Herbstes erschienen sind, handeln davon, wie die Fiktion in unser Leben gleitet, und zwar mit ganz gegensätzlichen Verrücktheiten.
«Winter Palace»: Luxus im neuen Gewand

«Winter Palace»: Luxus im neuen Gewand

Kurz vor dem Jahreswechsel hat das Schweizer Radio und Fernsehen (RTS) mit einer in Zusammenarbeit mit Netflix produzierten historischen Serie das Silberbesteck und den Kristall hervorgeholt. Zwar ist dieses prunkvolle Werk auch gewagt, aber es fehlt ihm, verschwenderisch zu sein.
Korrespondenz und Verfall im Théâtre Antoine

Korrespondenz und Verfall im Théâtre Antoine

Seit dem 22. Januar kehrt «Inconnu à cette adresse» (nach dem gleichnamigen Roman von Kressman Taylor) unter der Regie von Jérémie Lipmann und mit den Hauptdarstellern Stéphane Guillon und Pascal Elbé in diese Einrichtung im X. Arrondissement zurück. Fiebriges Ergebnis.
Das unheimliche Verschwinden des Lesers

Das unheimliche Verschwinden des Lesers

Pauline Toulet liefert einen skurrilen und die literarische Welt kritisierenden Debütroman, in dessen Mittelpunkt eine verrückte Figur steht, die mehr auf Marabus steht als auf ihre Zeit. Der es jedoch nicht geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.
Ingeborg Bachmann, das brachliegende Paar

Ingeborg Bachmann, das brachliegende Paar

Die achtzigjährige Regisseurin Margarethe von Trotta, eine Figur des neuen deutschen Kinos, hat ein schonungsloses und eindringliches Biopic über die Beziehung zwischen zwei weiteren wichtigen Protagonisten der deutschsprachigen Literaturwelt des 20. Jahrhunderts geschrieben: Ingeborg Bachmann und Max Frisch.