Jeden Monat nimmt unsere Literaturkritikerin ein Werk unter das Kaleidoskop, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Dabei kann es vorkommen, dass sich Geniestreiche als Glassplitter erweisen.
Jeden Monat nimmt unsere Literaturkritikerin ein Werk unter das Kaleidoskop, um die Bilder, die es projiziert, zu sammeln und ihre Beugung wiederzugeben. Dabei kann es vorkommen, dass sich Geniestreiche als Glassplitter erweisen.
Der literarische Dandyismus, ein eleganter Aufstand gegen das Triviale, hat in der Westschweiz eine Figur gefunden: Florian Eglin, ein Ästhet mit Pfiff.
Die Fantasie ist ein fruchtbarer Boden, aus dem die unterschiedlichsten Zweige entspringen. Die Romane von Marie Mangez und Benjamin Stock, die beide zum Beginn des literarischen Herbstes erschienen sind, handeln davon, wie die Fiktion in unser Leben gleitet, und zwar mit ganz gegensätzlichen Verrücktheiten.
Kurz vor dem Jahreswechsel hat das Schweizer Radio und Fernsehen (RTS) mit einer in Zusammenarbeit mit Netflix produzierten historischen Serie das Silberbesteck und den Kristall hervorgeholt. Zwar ist dieses prunkvolle Werk auch gewagt, aber es fehlt ihm, verschwenderisch zu sein.
Seit dem 22. Januar kehrt «Inconnu à cette adresse» (nach dem gleichnamigen Roman von Kressman Taylor) unter der Regie von Jérémie Lipmann und mit den Hauptdarstellern Stéphane Guillon und Pascal Elbé in diese Einrichtung im X. Arrondissement zurück. Fiebriges Ergebnis.
Pauline Toulet liefert einen skurrilen und die literarische Welt kritisierenden Debütroman, in dessen Mittelpunkt eine verrückte Figur steht, die mehr auf Marabus steht als auf ihre Zeit. Der es jedoch nicht geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.
Jahr für Jahr untersucht Peter weiterhin die Geheimnisse und Verbindungen zwischen den Menschen. In «Die blaue Stunde» führt uns der Thurgauer Romancier hinter die Kulissen eines Dokumentarfilms über einen Schriftsteller.
Die achtzigjährige Regisseurin Margarethe von Trotta, eine Figur des neuen deutschen Kinos, hat ein schonungsloses und eindringliches Biopic über die Beziehung zwischen zwei weiteren wichtigen Protagonisten der deutschsprachigen Literaturwelt des 20. Jahrhunderts geschrieben: Ingeborg Bachmann und Max Frisch.