In einer imaginären ländlichen Stadt in den Schweizer Hügeln lebt ein Volk, das nichts wie die anderen macht. Das ist der Schauplatz von Kleider machen Leute und andere Erzählungen eines der meistgelesenen Autoren des 19. Jahrhunderts: Gottfried Keller.
Ein Roman wie kein anderer in diesem literarischen Herbst! In «Alles, was fehlt» geht es um einen Mann, der mit den Enttäuschungen des Lebens, der Apathie und der Banalität des Daseins zu kämpfen hat. Und das alles mit einem geistreichen Phlegma.
Fünf Jahre nach der Übersetzung seines vorherigen Romans ist Peter Stamm in diesem Frühjahr wieder auf die literarische Bühne getreten. Anlass für ein Gespräch in Morges, im orientalistischen Dekor des Autorenbereichs des Festivals Le Livre sur les quais.
, Pierric Bailly durchstreift erneut die Landschaften des französischen Jura, um Einsamkeiten, Schweigen und Liebesleidenschaften zu entdecken. Ein sehr guter Roman, der die Verzweiflung der Menschen angesichts des Unausweichlichen ziseliert.
Der Literaturherbst ist ein bisschen wie eine Packung Popcorn im Kino: Auf den ersten Blick sieht alles wunderbar aus, aber wenn man mit der Hand hineingreift, gibt es nur harte Körner. Um das zu vermeiden, sollten wir ein kleines Juwel ausgraben, das 1987 in den USA erschienen ist.
Von den ruhigen Vororten Neuenburgs bis zu den Volksaufständen in Paris führt uns Colin Thibert ins Herz des späten 18. Jahrhunderts, auf den Spuren eines ebenso aufstrebenden wie einfältigen Antihelden. Eine spannende Lektüre.
En me plongeant dans le livre de Stéphanie Lugon, les sensations de ma première rencontre avec le tableau de Charles Gleyre «Le coucher de Sappho» sont remontées à la surface. Des sensations et un attrait certain. L’histoire d’un cul de foudre au musée.
Der neue Roman der Amerikanerin Joyce Maynard, «Wo die glücklichen Menschen lebten», erzählt den Weg einer Mutter und Ehefrau, der von Misserfolgen und Verzicht, aber auch von Ruhe und Lächeln geprägt ist. Eine Geschichte, die teilweise von ihrem eigenen Leben inspiriert wurde. Und die, ja, mich erschüttert hat.
Après une saga haletante dans le sillon des deux grandes guerres, Pierre Lemaitre change de décor et nous fait voguer direction les Trente Glorieuses. Et si l’époque diffère, la ferveur romanesque reste la même. Cap sur le «Grand Monde».