Biere ersetzen Wein im Restaurant
Gruppe von asiatischen Freunden oder Arbeitskollegen, die Bier trinken und gemeinsam im Restaurant oder Nachtclub feiern. Junge Leute, die nach der Arbeit auf Partys trinken. Erfolgreiches oder freundschaftliches Konzept. Fokus auf Glas
Die Freitage der Mikrobrauerei - Jonas Follonier
Immer mehr Restaurants bieten eine interessante Auswahl an Bieren an und reagieren damit auf die steigende Nachfrage der Gäste, zu ihrem Essen Bier zu trinken. Und nicht zu Wein. Eine kleine gastronomische Revolution.
Sie haben es wahrscheinlich selbst schon ein paar Mal erlebt, wenn Sie mit Familie oder Freunden draußen essen waren. «Wie wäre es mit einem Bier?» Von Fleisch bis Fisch, von süß bis herzhaft, von Aperitif bis Käse, von Gourmetküche bis Brauereigericht.
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So denken immer mehr Menschen - keine Statistiken, die man Ihnen servieren könnte, nur Erfahrung und Hörensagen, Wissensquellen, die genauso respektabel sind wie Zahlen, die alles und das Gegenteil aussagen können. Diese Änderung der Praxis lässt sich leicht mit dem Phänomen der handwerklich gebrauten Biere erklären, das wir ernst nehmen wollten, indem wir Ihnen jeden Freitag darüber berichten. Ein Phänomen, das den Verdienst hat, dem Bier seinen geschmacklichen Reichtum zurückzugeben und die Magie, die seine Herstellung umgibt, bekannt zu machen.
Diese kleine gastronomische Neuheit ist, abgesehen davon, dass man sie leicht erklären kann, zu begrüßen. Bier steht nicht in Konkurrenz zum Wein, sondern hat auch gastronomische Vorzüge. Es hat bereits eine Eigenschaft, die es zu Wein komplementär macht: Bier ist wie Champagner ein kohlensäurehaltiges Getränk. Die Blasen verändern die Art und Weise, wie man z. B. eine geräucherte Forelle genießt. Ein weiteres offensichtliches Merkmal ist die Bitterkeit, die bei Wein kaum vorhanden ist.
Das Spiel der Kontraste im Reich der Geschmäcker wird also durch die Ankunft eines Neuankömmlings verstärkt. Das hopfenhaltige Getränk, das früher nur bei einem Trinkgelage getrunken wurde, dann als Aperitif akzeptiert und zum Lieblingsgast wurde, hat zu unserer großen Freude einen Prozess der Entbierisierung durchlaufen. Das Bier, das früher ein Hinterwäldler war und heute schick ist, sollte jedoch nicht zum Spielball einer trendigen Elite werden, die nur auf das Neue schwört. Wir sollten es als ein Getränk unter vielen akzeptieren, das zu einer gelungenen Mahlzeit gehört.
Schreiben Sie dem Autor: jonas.follonier@leregardlibre.com
Weiterführende Informationen:
https://www.gaultmillau.ch/fr/le-bar/la-biere-pour-accompagner-vos-meilleurs-repas
https://www.lepoint.fr/vin/guides/la-biere-a-table-03-07-2014-1842936_585.php
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