«Ich habe nichts zu verbergen»: Kritik an einem Scheinargument
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Wenn es um den Schutz persönlicher Daten geht, hält sich eine Idee hartnäckig: Warum sollte man nicht bereit sein, digital transparent zu sein, wenn man nichts Belastendes zu verbergen hat? Dieses Scheinargument wird hier entkräftet.
Wie steht es um die öffentliche Meinung zum Thema Datenschutz? Zehn Jahre ist es her, dass der amerikanische Informatiker Edward Snowden vor der Massenüberwachung durch die National Security Agency (NSA) gewarnt hat. Damals wurde bekannt, dass alle Telekommunikationsmittel weltweit überwacht werden. Diese Enthüllungen haben wahrscheinlich den Grundstein für das Bewusstsein gelegt, dass der Schutz der persönlichen Daten ein wichtiges Thema ist. Der galoppierende technologische Fortschritt schürt regelmäßig neue Bedenken.
In der Schweiz sind die Zweifel Anfang des Jahres wieder aufgekommen, als die Aufregung über die geplante Anerkennung
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