«Der Film »A la dérive": Die zittrige Rekonstruktion eines nautischen Dramas

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geschrieben von Le Regard Libre · 11 Juli 2018 · 0 Kommentare

Les mercredidis du cinéma - A. B.

Der Film beginnt mit einer Szene, die als turning point der Handlung dient: Tami Oldham erwacht inmitten der Trümmer des Luxussegelbootes, das sie und ihr Verlobter von Tahiti nach San Diego bringen sollten. Ihr Verlobter scheint zunächst verschwunden zu sein.

Außer dem weißen Halo, den das Segel um das um seine beiden Masten und die elektrischen Anlagen beraubte Schiff bildet, ist die ruhige Weite eines stahlblauen Ozeans zu sehen. So beginnt der Regisseur Baltasar Kormákur auf recht konventionelle Weise, die Geschichte des Seefahrtsdramas wiederzugeben, bei dem 1983 das junge Seglerpaar Tami Oldham und Richard Sharp mitten im Pazifik einem erbarmungslosen Sturm ausgesetzt war.

Der Inhalt des Buches erinnert an die Klassiker des Genres: Nach einer Begegnung mit einer Frau, die sich in einem anderen Land niedergelassen hat, wird sie von einer anderen Frau, die sich in einem anderen Land niedergelassen hat, mit einem anderen Mann verwechselt.

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