«Pirates of the Caribbean: Salazars Rache».»
Les mercredidis du cinéma - Jonas Follonier
Wer aus der jüngeren Generation war nicht begeistert von der fantastischen Welt dieser Geschichte über Piraten, die auf den Ozeanen ihr Unwesen treiben? Die Geschichte basiert auf den Abenteuern von Captain Jack Sparrow, der von Johnny Depp verkörpert wird, Piraten der Karibik ist eine Filmreihe, die noch immer von sich reden macht. Was eigentlich eine Trilogie bleiben sollte, hatte schließlich einen vierten Film geboren, Der Jungbrunnen, im Jahr 2011. Das neueste Baby ist gerade angekommen: Salazars Rache.
Harry-Potter-Fans können beruhigt sein: Das Haus Slytherin hat in diesem Film nichts damit zu tun. Salazar ist ein ehemaliger spanischer Kapitän, der mit seinem Schiff im schrecklichen Bermuda-Dreieck ums Leben kam. Das Schiff war durch die Geschicklichkeit des jungen Antihelden Jack Sparrow gesunken. Der Geist von Salazar, der von Hass zerfressen und dazu verdammt ist, in der Dunkelheit des geheimnisvollen Dreiecks zu bleiben, wartet nur auf eines: Rache.
Sparrow fürchtet daher um sein Leben – mehr als jeder andere Pirat. Parallel zu dieser Handlung versucht der junge Henry, seinen Vater Will Turner zu retten, der von einem Fluch getroffen wurde, der ihn an den Grund der Ozeane fesselt. Die alten Bücher sind eindeutig: Der einzige Weg, alle Meeresflüche zu brechen, besteht darin, den Dreizack des Poseidon zu finden. Diese Suche wird die Schicksale von Henry Turner und Jack Sparrow miteinander verflechten und eine bekannte Figur der Saga ins Spiel bringen. Piraten der Karibik: Barbossa, gespielt vom australischen Schauspieler Geoffrey Rush.
Dieser Kapitän, der durch seine furchterregenden Augen, seine Säufer-Nase, den Affen auf seiner Schulter, seine Stimme und sein berühmtes Holzbein fasziniert (der Inbegriff dessen, was wir alle gerne wären, wenn wir Piraten wären), ist einer der großen Erfolge des Films. Der Einbeinige wird sich sogar als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte erweisen. Diese überraschende Wendung werden wir jedoch nicht verraten: Le Regard Libre ist kein «Spoiler»; und selbst wenn es einer wäre, würde er ein französisches Wort finden, um es auszudrücken.
Weitere Pluspunkte des amerikanischen Spielfilms, wie schon in den letzten Teilen: die Musik, der Ton, die Spezialeffekte, das Make-up, Johnny Depps Schauspiel – all diese Elemente tragen zu einer sehr hollywoodreifen Spannung bei. Epik und Komik stehen auf dem Programm; wer auf der Suche nach Tragik oder Romantik ist, sollte sich einen anderen Film ansehen. Jedem das Seine.
Werden Salazar und seine Crew Rache nehmen können? Wird Sparrow ein anderes Ziel haben, als Rumflaschen zu leeren? Wird es eine Liebesszene geben? Werden die norwegischen Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg den Abenteuerfans etwas Neues und Verlockendes bieten? Die Antworten gibt es in Ihren Kinos.
Schreiben Sie dem Autor: jonas.follonier@leregardlibre.com
Bildnachweis: © braindamaged.fr
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