Endgültige Entscheidung für Fabrice A.?

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 22. Mai 2017 · 0 Kommentare

Blick auf die Gegenwart - Loris S. Musumeci

Der Fall «Fabrice A.» sorgt noch immer für Gänsehaut. Der betreffende Psychopath hatte am 12. September 2013 seiner Sozialtherapeutin Adeline die Kehle durchgeschnitten. Nach einem Ersturteil abgebrochen in letzten Januar wegen «einer offensichtlichen Voreingenommenheit gegen den Angeklagten», wie die Verteidigung sagte, fand letzte Woche der zweite Prozess statt.

Die Situation ist nach wie vor heikel und empörend. Während die psychiatrischen Sachverständigen Fabrice A. langfristig die Möglichkeit einer Veränderung bescheinigten, schleppt die Klägerin weiterhin ihr Leid und ihre Unersättlichkeit mit sich herum. Der Durst nach Gerechtigkeit verpflichtet. Das Urteil wird für Mittwoch erwartet.

Mais que se cache-t-il réellement derrière ce cas effroyable? Les débâcles argumentaires de la défense. Elle avait pour objectif, au principe, de prouver que le meurtre n’avait pas été prémédité. Les paradoxes permanents des déclarations du criminel ont néanmoins bloqué cette voie. A force de raconter ses projets d’assassinat pour celle qui incarnait son phantasme sexuel le plus cru, et de passer ensuite à la posture de victime de sa maladie mentale, le prévenu a perdu toute crédibilité. Son avocat, Maître Arnold, a alors plaidé pour l’inutilité d’un internement à vie. «Le courage dans cette affaire, ce n’est pas de prononcer un internement à vie mais plutôt de ne pas le prononcer», ose-t-il.

Und man beruft sich erneut auf die schwierige Kindheit von Fabrice A., der heute trotz der begangenen Straftat einen Funken Hoffnung als Antwort verdienen würde. «Er weiß, dass die Chancen, sein Leben nicht im Gefängnis zu beenden, so gut wie null sind, aber lasst den Funken nicht erlöschen.»

Die Geschichten über Kindheitstraumata und Haarsträhnen konnten nicht überzeugen. Maître Ntah, der Anwalt der Familie von Adeline, drückte sich deutlich klarer aus: «Fabrice A. ist ungeheuer grausam und wird sich niemals ändern», nachdem er daran erinnert hatte, dass der Mörder – ob mit Vorsatz oder nicht – auf jeden Fall «schuldig ist, Freude daran gehabt zu haben, [Adeline] sterben zu sehen.»

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