Im 19. Jahrhundert tauchte in den Berichten von Reisenden, die in der Schweiz die Berge bestiegen, eine seltsame Gestalt auf: der «Alpentrottel». Seine Geschichte ist mehr als nur ein Gesundheitsphänomen.
Dieses Thema ist ein Auszug aus dem Fotoprojekt von Nicolas Brodard «De la représentation des Alpes en Suisse». Dieses demnächst erscheinende Buch untersucht die auf der Alpenlandschaft basierende visuelle Identität der Schweiz.
Au XVIIIe siècle, les Alpes cessent d’être un simple obstacle ou décor pour devenir un véritable mythe européen. Selon le professeur Claude Reichler, la littérature fonde cette redécouverte, où la montagne incarne un refuge face aux bouleversements modernes.
LONG FORMAT ARTIKEL, Vinciane Vuilleumier | Bilder lehren uns zu sehen. Sie schulen unsere Sensibilität: Durch die Bilder wird das Land zur Landschaft. Alain Roger spricht von der Artialisierung in visu: Kulturelle, künstlerische oder literarische Produktionen bilden dynamisch Sehregime, indem sie uns zeigen, wie wir Teile der Realität, die wir bis dahin überflogen hatten, ästhetisch sehen können. Das erste Land, das zur Landschaft wurde, war das Land, dann folgten die Küste, die Weite des Ozeans und der grandiose Anblick der Alpen. Wenn man so viele schöne Darstellungen gesehen hat, bekommt man einen neuen, sensiblen Blick auf die Wirklichkeit, wenn sie sich in diesen anderswo betrachteten Formen präsentiert.