Der literarische Dandyismus, ein eleganter Aufstand gegen das Triviale, hat in der Westschweiz eine Figur gefunden: Florian Eglin, ein Ästhet mit Pfiff.
Die «Body Positive»-Bewegung strebt unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Diskriminierung die Neutralisierung von Schönheitsnormen an. Dieser Ansatz, der wie unter dem maoistischen Regime ins Extreme getrieben wird, beraubt den Einzelnen des vitalen Impulses, den das Schöne auslöst.
Eine subtile Tradition, die auf die schottische Aufklärung und insbesondere auf David Hume, einen ihrer Hauptvertreter, zurückgeht, macht die ästhetische Bewertung einer Sache zu einem persönlichen Gefühl, das jedoch durch die Eigenschaften verursacht wird, die diese Sache tatsächlich besitzt.
Liegt die Schönheit in den Dingen oder in unserem Geist? Der britische Philosoph Roger Scruton ist der Meinung, dass keine dieser beiden Möglichkeiten zufriedenstellend ist. Indem er auf die paradoxe Natur ästhetischer Urteile hinweist, versucht er, den Gegensatz zwischen Objektivismus und Subjektivismus zu überwinden.