Liberalismus und Konservatismus scheinen sich philosophisch zu widersprechen, gehen aber in der Politik einige Ehen ein. Sind sie kompatibel oder inkompatibel? Zwei Mitglieder unserer Redaktion kreuzen die Klingen in unserem Dossier über die aktuellen Spaltungen.
Le poétisant Cyrille Bertrand, la vingtaine rêveuse, s’imagine une vie de littérature, de voluptés et d’aventures. Au lieu de cela, il est ballotté de petit boulot en petit boulot et de désillusion en désillusion. Et il ne comprend rien à son époque bien-pensante.
Föderalisten und Anti-Föderalisten standen sich bei der Erneuerung der amerikanischen Verfassung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts heftig gegenüber. Diese Kluft beleuchtet wie keine andere in der Geschichte die Debatte zwischen dem Zentrum und der Peripherie. Es ist schwierig, darin nicht die Widerspiegelung zeitgenössischer Probleme zu sehen.
Die wachsende Popularität «populistischer» Politiker in der westlichen Welt verweist auf eine alte, aber immer noch aktuelle Kluft zwischen Elite und Volk. Dies wirft tief greifende Fragen darüber auf, was die Demokratie sein sollte. Gérard Araud, Chantal Delsol und David Goodhart helfen uns dabei.
1978 schlug der polnische Philosoph Leszek Kolakowski, ein Dissident im Exil in Oxford, eine Definition von Liberalismus, Konservatismus und Sozialismus vor, die diese miteinander vereinbar machte und einen Kurs festlegte.