Unter denjenigen, deren Existenz heute darin besteht, überall den «Wokismus» aufzuspüren und zu bekämpfen, neigen viele dazu, ihn mit dem Marxismus gleichzusetzen. Diese vereinfachte und etwas riskante Assoziation ist alles andere als einstimmig.
Der Wokismus ist nicht nur in akademischen und künstlerischen Kreisen weit verbreitet, sondern auch in der Politik. An vorderster Front: die europäischen Institutionen. Ein Blick auf die Temperatur.
Die jüngsten Nachrichten sind von seltsamen Debatten über Sex und Gender geprägt, die an die theologischen Streitigkeiten über Adams Bauchnabel erinnern. Diese Kontroversen haben jedoch einen Ursprung und eine innere Logik, die in diesem Artikel skizziert werden sollen.
Vivek Ramaswamy ist einer der bekanntesten Gegner des neuen Moralismus der Großunternehmen. Der Unternehmer und Kandidat für die US-Wahlen 2024 erklärt die wirtschaftlichen Gründe für den Triumph der Identitätspolitik in den USA.
Das Medium Liber-thé lud mich kürzlich zu einem Videointerview über den Wokismus und die Kritik, die man aus klassisch-liberaler Sicht daran üben kann, ein. Die Ligue vaudoise hat mich ebenfalls eingeladen, an einem Mittwoch im März über das Thema zu sprechen. Hier ist der Kern meiner Ausführungen.
Auf dem Place Pury in Neuenburg gibt es nun zwei Statuen desselben David de Pury: eine wurde 1855, die andere 2022 errichtet. Letztere ist eine Antwort auf die jüngste Kritik an der Erinnerung an den Geschäftsmann, der sein Vermögen mit der Sklaverei gemacht hat. Klug!
Am 2. März dieses Jahres wurde in einer Episode von «Temps présent» das Thema «Geschlechtsübergänge» angesprochen. Die Sendung mit dem Titel «Détransition, ils ont changé de sexe et ils regrett» (Übergang, sie haben ihr Geschlecht geändert und sie bereuen es) - die nicht selten eine Polemik auslöste - hat das Verdienst, ein Tabu zu brechen.
Der Anti-Woke-Kreuzzug der SVP zur Eröffnung der Kampagne für die Bundestagswahlen, die Schwierigkeiten bei der Definition des Wokismus, die Realität und die Bedeutung der moralischen Phänomene, die er bezeichnet... Diese Bewegung aus Übersee gibt enorm viel zu reden und scheint eine neue wichtige Spaltung zu kristallisieren.
Au Salon du Livre de Genève, le 26 mars dernier, Le Regard Libre a organisé une rencontre avec Jean-François Braunstein, auteur de l’essai remarqué «La religion woke». Cet entretien a réuni un large public et a donné lieu à un témoignage fort de la part d’une étudiante.