Anlässlich unseres Schwerpunkts über Gemeinschaften, insbesondere nationale Gemeinschaften, kreuzen die französischen Essayisten Alexandre del Valle, Geopolitologe, und Philippe Val, Leitartikler, die Klingen über die Idee des europäischen Souveränismus, die insbesondere von Emmanuel Macron vorangetrieben wird.
Jenseits der berühmten Sehenswürdigkeiten Monument Valley oder Antelope Canyon, Reise ins Herz des «Navajoland», durch die Hügel und roten Felsen über die heilige Stätte der Navajo-Hauptstadt Window Rock an der Grenze zwischen Arizona und New Mexico.
Der Souveränismus ist in den Medien und im politischen Diskurs sehr präsent, wird aber selten streng definiert. Eine kürzlich erschienene Publikation füllt diese Lücke.
In kaum einem anderen europäischen Staat ist die Polarisierung so stark wie in der Schweiz - und sie hat sich um Gruppenidentitäten herum verfestigt. Dies ist jedoch nicht unbedingt eine schlechte Sache für die Demokratie. Hier sind die Gründe dafür.
Die Idee der Nation hat eine lange Geschichte und hat sich als natürlicher Ort durchgesetzt, an dem die individuelle Freiheit aufgebaut wird. Sie verliert jedoch ihren identitätsstiftenden Wert, sobald sie eine quasi-religiöse Dimension annimmt. Es ist möglich, sich aus dieser fatalen Falle zu befreien.