Étiquette: Interview
Bertrand Kiefer: «Die Pandemie zu banalisieren wäre ein Rückschritt für die Menschheit».»

Bertrand Kiefer: «Die Pandemie zu banalisieren wäre ein Rückschritt für die Menschheit».»

ENTRETIEN LONG FORMAT, Jean-David Ponci | Prendre au sérieux les vaccino-hésitants et les anti-passe sanitaire, tenter de répondre à leurs questions en opposant des arguments à leur positionnement, nous aide tous à déceler les failles de nos sociétés et à repenser ensemble les notions de solidarité et de liberté. Entretien avec le médecin et théologien Bertrand Kiefer, rédacteur en chef de la Revue médicale suisse.
Yann Moix: «Jedes Mal, wenn man mir nach dem Leben getrachtet hat, bin ich davongekommen».»

Yann Moix: «Jedes Mal, wenn man mir nach dem Leben getrachtet hat, bin ich davongekommen».»

ENTRETIEN LONG FORMAT, Jonas Follonier | Il est libre, Moix. Et surtout habité par la «vérité romanesque», celle qu’il expédie à la façon d’un génie avec des phrases aussi sensibles que dures et aussi tragiques que drôles. Qui d’autre qu’un maître de l’improvisation préméditée en est capable? Ancien chroniqueur de l’émission «On n’est pas couché» animée par Laurent Ruquier sur France 2 et ex-animateur de son émission «Chez Moix» sur Paris Première, Yann Moix est aussi un enfant de la télé, qui aime mettre sa verve orale au service de l’exploration intime et exigeante des humains, des livres, du monde. On m’avait averti: «Il est un peu exotique». Expérience confirmée avec cet entretien qui a bien failli ne pas se produire. L’écrivain, réalisateur et chroniqueur de télévision se livre pour Le Regard Libre sur ses «années horribles» autour de la vingtaine, la ville de Reims dans les années 80 ou encore l’antisémitisme dans lequel il s’est empêtré à cette époque. Et l’un des meilleurs auteurs français contemporains de nous détailler justement ce qu’il entend par «vérité romanesque», deux ans après avoir fait l’objet de polémiques liées à sa famille, famille qu’il ne qualifie désormais plus comme telle.
«Im Theater wie im Unterricht ist das Wesen der Geste die Weitergabe»

«Im Theater wie im Unterricht ist das Wesen der Geste die Weitergabe»

Neben seinem Beruf als Lehrer an einem Walliser Gymnasium engagiert Stéphane Albelda einen großen Teil seiner Zeit für das Theater. In diesem Jahr hat er mit den Theatergruppen Nova Malacuria und Hussard de Minuit das spannende und geheimnisvolle Leben von Antoine de Saint-Exupéry auf die Bühne gebracht. Für Le Regard Libre spricht er über sein Stück Saint-Exupéry volé au ciel und seine Leidenschaft für «Saint-Ex», einen Schriftsteller, der an der Schwelle zum 20. Jahrhundert geboren wurde und in der Abenddämmerung des Zweiten Weltkriegs verschwand, dessen Werk aber noch immer die Menschen begeistert.
Javier Cercas: «Ein Schriftsteller, der keine Risiken eingeht, ist kein Schriftsteller».»

Javier Cercas: «Ein Schriftsteller, der keine Risiken eingeht, ist kein Schriftsteller».»

ENTRETIEN LONG FORMAT, Ivan Garcia | Jedes Jahr ist das Festival «Le Livre sur les quais» in Morges der Treffpunkt des Schweizer Literaturherbstes, an dem sich Autoren, Verleger und Leser am Ufer des Genfersees treffen. Bei dieser zwölften Ausgabe ist der Ehrenpräsident der Veranstaltung kein anderer als der spanische Schriftsteller und Übersetzer Javier Cercas. Der in Katalonien lebende Kolumnist der spanischen Tageszeitung «El País» schreibt seit den 1980er Jahren Bücher. Besonders erfolgreich war er mit der Veröffentlichung des Romans «Die Soldaten von Salamis» im Jahr 2001, in dem ein Journalist einen mysteriösen Soldaten untersucht, der während des Bürgerkriegs den Ideologen und Gründungsmitglied der spanischen Falange, Rafael Sánchez Mazas, gerettet haben soll. Javier Cercas, der sich besonders für die zeitgenössische spanische Geschichte interessiert, aus der er Material für seine Schriften gewinnt, hat in letzter Zeit eine Reihe von Kriminalromanen um den ermittelnden Polizisten Melchor Marin begonnen, deren erster Teil «Terra Alta» dieses Jahr von den Editions Actes Sud ins Französische übersetzt wurde. Treffen mit dem Schriftsteller an einem Septembernachmittag im Autorenzelt des «Livre sur les quais», um über sein Werk sowie über die Situation in Spanien und Katalonien zu diskutieren.
BARON.E: «Unsere ‘Tanz und weine‘-Stimmung hat etwas von Dalida’.’

BARON.E: «Unsere ‘Tanz und weine‘-Stimmung hat etwas von Dalida’.’

Sie sind beide 24 Jahre alt, studieren Zeitgeschichte an der Universität Freiburg und gehören zu den Westschweizer Bands, die im Sommer die meisten Konzerte gegeben haben. Faustine Pochon und Arnaud Rolle, engagiert, aber nicht militant, bilden das Indie-Pop-Duo - und bitte frankophon - BARON.E. Die Dzodzets du moment stellen uns ihre neue EP Créature vor, die wie die vorherige fünf Songs enthält, die sich zwischen Pop, Elektro und progressivem Rock bewegen. Sie verabreden sich mit uns auf den Dächern ihrer Heimatstadt Freiburg, um über Musik und Gesellschaft zu sprechen.
Georges Nivat: «Der Schächer kann zum Heiligen werden».»

Georges Nivat: «Der Schächer kann zum Heiligen werden».»

Wir treffen Professor Georges Nivat, einen herausragenden französischen Slawisten, am 28. Juni in seinem Haus in Hochsavoyen. Seine Gastfreundschaft ist russisch und die Aussicht herrlich. Er empfängt uns in seinem Garten, den er gerne pflegt, jeden Morgen eine Stunde lang, bevor er sich in seine Arbeit vertieft. Zurzeit übersetzt Georges Nivat neben anderen Aktivitäten den ukrainischen Dichter Vasyl Stus ins Französische. Am nächsten Tag hat er einen Zoom-Termin in Kiew, eine Gelegenheit, sich mit dem Mann, der ihn beim Erwerb dieser Sprache begleitet hat, über die Nuancen des Ukrainischen auszutauschen. Die russische Welt ist sein Zuhause, und wir hoffen, dass wir unter seiner Führung einige Wersten entdecken werden.