Die französische Journalistin hat eine Untersuchung veröffentlicht, die seit ihrem Erscheinen im September ein großer Erfolg ist. Les Nouveaux antisemites dokumentiert die Überschneidung linksextremer Ideologien, die einen gemeinsamen Feind haben: den Zionisten, um nicht zu sagen den Juden.
In diesem offenen Brief an die ehemalige Bundesrätin ist die Schriftstellerin Nadine Richon besorgt über den einseitigen Diskurs über Israel und Palästina, der von der Sozialistischen Partei geführt wird, und ruft zu mehr Nuancen innerhalb dieser politischen Familie auf.
Diese beiden unzusammenhängenden Dramen von unterschiedlichem Ausmaß offenbaren denselben Mechanismus: Jedes politische Lager wählt die Fakten aus, die seine Überzeugungen bestätigen - ein alter Reflex. Was uns beunruhigen muss, ist die Tatsache, dass die Konfrontation zwischen diesen Meinungen nicht mehr stattfindet.
Gilles Kepels Gelehrsamkeit muss nicht mehr bewiesen werden. Seine pädagogischen Fähigkeiten und die Freiheit seiner Aussagen ebenfalls nicht, wie die rund 100 Personen feststellen konnten, die am 21. Mai in Lausanne anlässlich einer vom Cercle démocratique «Le Regard Libre" organisierten Konferenz und Debatte dem emeritierten Professor der Universitäten zuhörten.
In Ce que je veux sauver verteidigt Peggy Sastre die Grundlagen des Universalismus, die dem Tribalismus und dem Relativismus entgegengesetzt werden müssen. Die Leitartiklerin von Le Point hält Frankreich angesichts dieser an Macht gewinnenden Strömungen für besonders verwundbar.
Am 5. September 1972 wurden elf israelische Sportler während der Olympischen Spiele in München vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts ermordet. Rückblick auf eine Tragödie, die im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
«The Deer’s Tooth» était à l’affiche du festival de Cannes cette année. Son acteur principal, Wisam Al Jafari, déjà primé en 2019 sur la Croisette, nous raconte le Proche-Orient sans ne jamais évoquer la guerre.
«Palästina wird vom Fluss bis zum Meer frei sein», «Unsere Sache ist wichtiger als das Gesetz»... Die Radikalität eines Teils der propalästinensischen Studenten, die die Universitäten besetzen, muss nicht mehr bewiesen werden. Reportage aus Freiburg, wo Juden sogar eingeschüchtert wurden.
Wird es nötig sein, den Forscher vom Professor zu trennen und den Professor vom Bürger, der Studenten anpöbelt und die Besetzung der Universitäten unterstützt?