In einer Zeit, in der die politischen Trennlinien in Grossbritannien und Europa neu konfiguriert werden, äussert sich der Thatcher-Denker Mark Littlewood zur Zukunft der Rechten und zur Stellung des Liberalkonservatismus in Großbritannien und im Westen.
Der Begriff Populismus ist eine moderne Erfindung. Er sagt jedoch nichts über eine Dynamik aus, deren Haupttriebfeder bereits in der Antike zu finden ist: die Kritik an den Unzulänglichkeiten des politischen Systems mit dem Ziel, dieses zu verbessern.
Der Nachrichtenkanal drängt den BBC News Channel hinsichtlich der durchschnittlichen Einschaltquoten in Grossbritannien vor sich her und fungiert als Sprachrohr des Red-Wall-Englands in einem Klima des wachsenden Misstrauens gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Als Winston Churchill vor sechzig Jahren starb, wurde er einstimmig als Retter Großbritanniens gefeiert. Heute ist seine Statue das Ziel von Vandalismus. Dieser Imageverlust ist auf mehrere historiografische Wendepunkte zurückzuführen.
Rousseaus Schriften ebneten zwar den Weg für eine Literatur der intimen Erziehung, prägten aber auch die stereotype Vision des Hauslehrers, die die französische Literaturlandschaft bis zu Stendhal beherrschte.
Seit Flaubert sind Liebesszenen im Auto zu einem Klassiker der französischen Literatur geworden. Die Art und Weise, wie Proust sich bei der Beschreibung von Sexualbeziehungen von diesem Verfahren inspirieren ließ, lässt den Nutzen und die Grenzen der berühmten Droschken-Szene erkennen.
Sechzig Jahre nach dem Tod des Schweizer Architekten fasziniert sein Werk noch immer ebenso sehr wie es Kritik hervorruft. Dass es kanonisch geworden ist, liegt an Le Corbusiers Entschlossenheit, seine Vision der Architektur durchzusetzen.
Ramuz, Rousseau und Hesse haben ein gemeinsames Interesse daran, wie der Einzelne versucht, in einer Gesellschaft zu leben, in der er sich manchmal fremd fühlt. Versuch einer Heroisierung dieser drei großen helvetischen Autoren, die die Natur als eine Quelle der Authentizität betrachten.
Chateaubriand spricht die Jugend nicht mehr an. Die politische Wirkung seiner Schriften war im 19. Jahrhundert jedoch enorm, so dass er lange Zeit als einer der Leuchttürme einer rebellischen Jugend galt. Sein Stil, der heute abschreckend wirkt, ist nicht ganz unschuldig daran.