Les mercredidis du cinéma - Sonderausgabe: Sofia Coppola - Kelly Lambiel
Der «Sohn von» zu sein, ist eine zweischneidige Visitenkarte. Die Türen öffnen sich, aber entweder man macht sich einen eigenen Namen oder man klebt sich ein Etikett an. In Hollywood die «Tochter von» zu sein, wenn ihr Vater kein anderer als der große Francis Ford Coppola ist, und in ihrem ersten Spielfilm einen Roman über den Selbstmord von fünf Teenagerinnen verfilmen zu wollen, ist eine Kamikaze-Mission. Dennoch ist es ein gelungenes Debüt, explosiv in seiner Sanftheit und Melancholie, das Sofia Coppola einen verdienten Platz in der Welt des Kinos verschafft.






